Richtungsweisender Auftakt
Der nächste Hochkaräter wartet
09.02.2014

Der HSV kann die Auswärtsschwäche nicht besiegen

TV Groß-Umstadt – HSV Bad Blankenburg 26:25 (9:13)

Nach dem glücklichen Heimsieg letzte Woche gegen Leipzig folgte eine schmerzliche Niederlage. Mit einem Tor wurden die Gäste aus Thüringen vom keineswegs überzeugenden TV Groß-Umstadt besiegt. Es war eine sehr unglückliche Niederlage, die man nicht an dem verworfenen Siebenmeter neun Sekunden vor Schluss fest machen sollte. Der HSV schaffte es vielmehr nicht, seinen Drei-Tore-Vorsprung über die letzten sieben Minuten zu spielen. Völlig unnötige technische Fehler im Angriff und mangelndes Selbstbewusstsein in fremder Halle waren die ausschlaggebenden Faktoren. Schade, denn Bad Blankenburg war über lange Strecken die dominierende Mannschaft. Vor allem Juraj Niznan machte ein blendendes Spiel. Auch bei Marcel Werner war eine klare Steigerung zu den letzten Spielen erkennbar. Juraj Geci zeigte eine starke Abwehrleistung und Michal Morzek führte klug Regie. Die Kleinigkeiten führten zur vermeidbaren Niederlage.

Das Spiel begann bis zur 13. Minute sehr ausgeglichen mit wechselnden Führungen. Dann aber zeigten die Gäste all ihr Können und zogen durch einen 5:0-Lauf bis zur 23. Minute auf 10:5 davon. Diese Führung konnten sie mit Glück und Geschick bis zum Halbzeitstand von 9:13 verteidigen.

Die Bad Blankenburger kamen aus der Kabine und trafen gleich doppelt zum höchsten Vorsprung des Spiels, Spielstand 9:15 in der 34. Minute. Aber auch diese sechs Tore Vorsprung waren an diesem Abend keine Siegesgarantie. Denn schon sieben Minuten später hatten die Gastgeber beim Stand von 16:16 diesen Vorsprung aufgeholt. In dieser Phase spielten die Gäste fast ausschließlich in Unterzahl und teilweise standen nur vier Akteure des HSV auf dem Feld. Als alle Zeitstrafen abgelaufen waren und Bad Blankenburg erneut mit zwei Toren in Führung gehen konnte, musste nun auch Igor Ardan vom Feld. Die Thüringer waren somit erneut geschwächt, konnten aber in der 52. Minute nochmals mit 20:23 in Führung gehen. Am Ende reichte es dann aber wie bereits geschrieben doch nicht. Der HSV hofft nun, den Bock nächste Woche in Groß-Bieberau endlich umstoßen zu können.

Für den HSV spielten Tobias Jahn, Felix Herholc; Igor Ardan (3), Elvijs Borodovskis (3), Juraj Niznan (4), Paul Weyhrauch (1), Robert Römermann (3), Michal Mrozek (4/3), Juraj Petko, Marcel Werner (7), Erik Merkel, Sven Suton, Juraj Geci