Richtungsweisender Auftakt
Der nächste Hochkaräter wartet
31.08.2014

Knappe Heimniederlage gegen HC Elbflorenz Dresden

(Bad Blankenburg)

Mit einem Heimsieg in die Saison zu starten, hatte sich der HSV Bad Blankenburg vorgenommen. Zu Beginn des Spiels überzeugte der HSV wieder durch variables Angriffsspiel. Sehr schön war das Wechselspiel zwischen Robert Römermann und Michal Mrozek zu erkennen. Das sichere Torwartspiel von Tobias Jahn gab den Abwehrreihen anfangs einen starken Rückhalt.

Trotzdem bestimmte der HC Elbflorenz Dresden gegen Mitte der ersten Halbzeit immer mehr das Spiel. Trainer Rüdiger Bones reagierte darauf mit der Einwechselung von Felix Herholc in der 22. Minute, um einen ersten Reizpunkt zu setzen.

Unsicherheiten, technische Fehler und ungenaue Abschlüsse, die sich ab der 20. Spielminute einschlichen, brachten die Spieler des HSV immer wieder in Schwierigkeiten. Das wusste der HC Elbflorenz eiskalt auszunutzen und ging verdient mit 10:15 in die Halbzeit.

Nach der Pause brachte Rüdiger Bones zur zweiten Halbzeit Paul Weyhrauch sowie Routinier Igor Ardan in die Partie. Nach zwei weiteren Gegentreffern hatten sich die beiden ins Spiel eingefügt, was den HSV Bad Blankenburg wieder sicherer und effektiver in seinen Aktionen werden ließ.

Nach dem 10:17 für die Dresdener zeigten die Blankenburger noch einmal Moral. Sie verkürzten dank eines immer besser werdenden Paul Weyhrauch (vier Tore) bis zur Mitte der zweiten Halbzeit auf 15:17. Mit dabei ein sehenswerter Kempa-Trick von Radoslav Miler, der insgesamt sechs mal traf. Jetzt ließ sich der HSV das Spiel des Gegners nicht mehr aufdrängen. Felix Herholc zeigte starke Paraden, welche die Kurstädter weiterhin im Spiel hielten.

Die zahlreichen Zuschauer in der GutsMuths-Halle in Bad Blankenburg sahen von nun an ein engagiertes Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe. Den Bad Blankenburgern gelang es aber nicht, sich für ihre tolle Aufholjagd zu belohnen. Auch in der Endphase des sehr ansehnlichen Handballspiels zeigten die Spieler des HSV Schwächen im Abschluss und mussten sich am Ende mit 21:23 geschlagen geben.

 

Der HSV Bad Blankenburg hat sich den Start in die Saison sicherlich anders vorgestellt. Auch wenn man gleich im ersten Spiel mit dem HC Elbflorenz Dresden einen der Ligafavoriten vor die Brust bekommen hat, war ein Sieg durchaus im Bereich des Möglichen. Wenn es der Mannschaft gelingt, die technischen Fehler im Aufbau zu reduzieren und konzentrierter abzuschließen, sind trotz der Auftaktniederlage die hohen Saisonziele nach wie vor erreichbar.


Für den HSV Bad Blankenburg spielten: Tobias Jahn, Felix Herholc; Juraj Niznan (2), Elvijs Borodovskis (4), Igor Ardan (2), Ivo Havel, Juraj Petko, Paul Weyhrauch (4), Marcel Werner (1), Robert Römermann, Michal Mrozek (1/1), Radoslav Miler (6), Alexander Werner (1), Juraj Geci, Sven Suton