Achtelfinale im Thüringenpokal

Achtelfinale im Thüringenpokal

Achtelfinale Thüringenpokal | 11.11.2018 16:00 Uhr | Nordhäuser SV - HSV Bad Blankenburg
Achtelfinale im Thüringenpokal
28.10.2014

Kleine Pause - kleines Fazit

Der Spielplan in der 3. Bundesliga (Staffel Ost) verschafft dem HSV Bad Blankenburg derzeit eine kleine Pause. Fast ein Drittel der Saison 2014/2015 ist gespielt und der HSV belegt den 14. Tabellenplatz. Das ist natürlich in keinster Weise zufriedenstellend.

Mit den Ziel Rang 5, ist man nach sehr guter Vorbereitung, aus der Sommerpause heraus gestartet. HSC Elbflorenz Dresden hieß der Gegner am ersten Spieltag. Mit dem Wissen, einen der Staffelfavoriten in der Halle zu begegnen, zeigte der HSV ein engagiertes Spiel. Der Sieg, welcher mit viel Selbstvertrauen einen guten Start in die Liga verheißen sollte, wurde durch eigene aber durchaus vermeidbare Fehler knapp vergeben.

In den Spielen gegen die Perspektivkader der Erstligisten Burgdorf und Magdeburg war nicht unbedingt mit einem Sieg zu rechnen. Auch in diesen Partien gelang es den Kurstädtern nicht ihr wahres Potenzial abzurufen. Die immer wieder auftretenden einfachen Fehler ziehen sich wie ein roter Faden durch die Spielverläufe. Sowohl im Auswärtsspiel gegen Leipzig als auch in der Heimbegegnung gegen Köthen führten eben diese Fehler und Unsicherheiten zu den denkbar knappen Niederlagen.

Als die Bad Blankenburger dann in Gorndorf den SV Anhalt Bernburg mit ansehnlichen schnellen Handball bezwungen und die ersten Ligapunkte ergattert hatten, schien der Knoten geplatzt zu sein. Doch bereits in Bad Neustadt standen sich die Akteure des HSV, mit den abgestellt geglaubten Fehlern, wieder selbst im Weg. Diese „Schussel Fehler" führten erneut zur zwar knappen aber dennoch unnötigen Niederlage.

Dass der Handballgott in diesen Tagen kein Bad Blankenburger ist zeigte sich im letzten Spiel. Wiederholt wurde die gute Leistung durch unglückliche Aktionen oder falscher Entscheidungen im Spielaufbau getrübt. Das von Rodgau Nieder-Roden aggressiv, teilweise arg unsportlich, geführte Spiel wurde am Ende wieder knapp verloren. Die, in diesem Spiel erlangte, Verletzung von Juraj Geci beweist das der HSV Bad Blankenburg derzeit alles andere als vom Glück gesegnet ist.

Wenn man die vergangenen Spieltage betrachtet fällt auf, das der HSV Bad Blankenburg Liga weit die dritt beste Abwehrarbeit verrichtet (nur 215 Gegentreffer). Dagegen steht der niedrigste Trefferwert (195 Treffer) der 3. Bundesliga Staffel Ost. Hier wird deutlich, woran der HSV in den letzten Partien gescheitert ist. Dies hat natürlich auch Trainer Rüdiger Bones längst erkannt und nutzt die spielfreie Zeit um weiter daran zu arbeiten die Fehlerquote zu minimieren.

Am kommenden 10. Spieltag ist auch der Anhang des HSV Bad Blankenburg wieder gefragt, sein Team in dieser schweren Phase, lautstark zu unterstützen. Die Mannschaft ist gewillt sich und die Fans mit einem Erfolgserlebnis zu belohnen. Welches den Startschuss für den schweren Weg aus der Abstiegszone über das Mittelfeld zum ausgegebenen Saisonziel markieren soll.