Und plötzlich war er da, der erste Punkt

Und plötzlich war er da, der erste Punkt

03.11.2018 | VKM-2 | TSV Zella- Mehlis - HSV Bad Blankenburg II | 22:22 (09:10)| Spielbericht des TSV
Achtelfinale im Thüringenpokal

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Achtelfinale Thüringenpokal | 11.11.2018| Nordhäuser SV - HSV Bad Blankenburg 18:34 (9:17)
Hornissen im Anflug

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18.11.2018 | 16:00 Uhr | Thüringen-Liga | 9. Spieltag | HSV Bad Blankenburg - SV BW Goldbach/ Hochheim
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Hornissen im Anflug
23.11.2014

HSV dreht dem ESV Lok Pirna den Dampf ab

Am vergangenen Sonntagnachmittag waren die Fans des HSV Bad Blankenburg eigentlich auf Abstiegskampf eingestellt. Doch was dann kam hatte in dieser Form wahrscheinlich keiner der Anwesenden erwartet.

In den ersten acht Minuten waren die Bad Blankenburger darauf bedacht Ruhe in die Partie zu bringen und Sicherheit zu erlangen. Der ESV Lokomotive Pirna überzeugte bereits in dieser Phase des Spiels, mit schnellen Wechseln und Ballstafetten. Die schon in den vergangenen Spielen immer sattelfester wirkende Abwehr des HSV, ließ sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen. Dies zeigte sich in einigen Ballgewinnen. Die daraus resultierenden schnellen Gegenstöße wurden alle samt sehenswert verwandelt.

Zusätzlich verlieh Torhüter Felix Herholc mit seinen Paraden der Mannschaft zunehmend Sicherheit. In Folge kamen die Kurstädter ins Rollen, was sich gegen Mitte der ersten Halbzeit in einem sieben Treffer Vorsprung wiederspiegelte. Kapitän und Regisseur Juraj Niznan (4) dirigierte nicht nur sein Team, sondern wusste auch mit 4 Treffern in der ersten Halbzeit zu überzeugen. Wie wichtig Juraj Niznan für die Mannschaft ist, sah man während seiner 2 Minuten Zeitstrafe. Während dessen bekamen die Elbstädter das Spiel immer mehr in den Griff und konnten bis zur Halbezeit auf 19:16 verkürzen.

Deutlich konzentrierter begannen die Akteure des HSV Bad Blankenburg in der 2. Hälfte. Wie auch in der ersten Halbzeit versuchte der ESV Lok Pirna mit schnellen, variablen Ballstafetten Lücken in die Abwehr zu reißen. Dies gelang ihnen nicht, weil der HSV höchst aufmerksam am eigenen Kreis agierte. So musste der ESV Lok ständig schnelle Konter in Kauf nehmen, welche Elvijs Borodovskis (9) und Paul Weyhrauch (mit 13 Treffern bester Werfer des HSV Bad Blankenburg) mit sehr sehenswerten Toren quittierten.

Spätestens in der 40. Minute war der Wiederstand der Eisenbahner gebrochen. Die Spieler des ESV Lok Pirna fanden einfach kein Mittel gegen die konzentrierte Abwehrarbeit. Ein ganz starker Felix Herholc und die mannschaftlich geschlossenen gut überlegten Gegenstöße, hatten der Lok den Zahn gezogen. Nun begann der HSV Bad Blankenburg den ESV Lok Pirna zu überrollen. Die Abwehr des HSV war einfach nicht zu überwinden. Sodass ein Angriff nach dem anderen folgte.

Eigentlich müsste man an dieser Stelle jeden einzelne Spieler des HSV erwähnen. Durch gemeinschaftliche stark vorgetragene Angriffe konnten sich Michal Mrozek (3), Alexander Werner (4) und Ivo Havel (4) mit tollen Treffern bei den treuen Fans bedanken. Diese honorierten die sehr gute, mannschaftlich geschlossene Leistung ihrerseits mit stehenden Applaus.

Am Ende schlägt der HSV Bad Blankenburg den ESV Lok Pirna deutlich in einem sehr fairen Spiel mit 40:26 und verlässt mit dem Sprung auf Platz 12 die Abstiegsränge.