Handball- Nachwuchs- Camp 2017

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Saisoneröffnung beim Drittligisten

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Im Thüringer Handball kooperieren die beiden besten Männermannschaften des Freistaates miteinander.
Die Schwarzataler Rasselböcke stellen sich vor

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Der HSV Bad Blankenburg hat wieder einen Fanclub! Die "Schwarzataler Rasselböcke" stellen sich vor!
Dauerkartenbestellungen

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Blankenburger Handballer treffen auf Erstligist TVB Stuttgart
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06.11.2016

Zweiter Derbysieg nach intensivem Schlagabtausch

Derbyzeit für den HSV Bad Blankenburg am 9. Spieltag der MDOL:

Das gab es erst in Hermsdorf und am vergangenen Samstag nun auch beim dritten Vertreter aus Thüringen. Die Bad Blankenburger galten mit einem vor Potential strotzenden Kader, mit dem der den direkte Wiederaufstieg geschafft werden soll, als Favoriten. Der HSV Apolda steckte mit 4:12-Punkten in Schwierigkeiten und mitten im Abstiegskampf. Soviel zur Vorgeschichte.

Pünktlich 20:00 Uhr wurde in der neuen Apoldaer Sporthalle „Am Sportpark" angeworfen. Mit taktischen Geplänkel hielt sich keine der beiden Mannschaften auf. Es ging sofort in die Vollen. In den ersten 15 Minuten wechselte die Führung zwischen beiden Teams ständig. Von einem vermeintlichen Klassenunterschied war nichts zu erkennen. Ganz im Gegenteil: Mitte der ersten Halbzeit verlor der HSV Bad Blankenburg ohne Not völlig seinen Faden. Dies geschah nach dem die Kurstädter, durch den Treffer von Frank Grohmann (16.) zum 6:8, sich eigentlich anschickten, den Apoldaern etwas weiter zu enteilen. Apolda allerdings lief zur Höchstform auf und schenkte den Kurstädtern einen 6:0-Lauf ein. Erst acht Minuten später kamen die Blankenburger wieder zu einem Treffer aus dem Spiel heraus. Martin Danowski traf zum 12:9 (24.). Apolda ließ nicht locker, agierte weiter selbstbewusst und nutzte konsequent seine Chancen. Ein großer Teil der gut 50 angereisten Gästefans rieb sich verwundert die Augen, als sich ihre Bad Blankenburger plötzlich beim Stande von 14:9 (26.) mit einem fünf Treffer Rückstand konfrontiert sahen. Es musste eine deutliche Leistungssteigerung her, sollte nicht die erste Partie in dieser Saison verloren gehen.

Die Gäste aus dem Schwarzatal begannen den verlorenen Faden wiederaufzunehmen. Treffer um Treffer kämpften sich die Blankenburger zurück in Schlagdistanz. Mussten aber dennoch mit einer 3 Treffer Hypothek in die Pause. Frank Grohmann verkürzte mit seinem Treffer zum 16:13 (30.) und der immer besser ins Spiel findende Tobias Jahn vereitelte einen höheren Pausenrückstand.

In der zweiten Halbzeit schlug die Stunde von Tobias Jahn. Mit tollen Paraden bei mehreren wichtigen Situation, die spielentscheidend hätten werden können, gab er seiner Mannschaft den Rückhalt, den sie brauchte, um siegreich aus dieser schweren Partie hervor zu gehen. Zunächst einmal begannen die Lavendelstädter nach der Pause gewohnt druckvoll. Aber anders als eine Woche zuvor noch Delitzsch ließen sich die Apoldaer nicht überrollen. Nach dem 17:17-Ausgleich durch Paul Weyhrauch (35.) gerieten die Kurstädter in Unterzahl. Diese wussten die Glockenstädter zu nutzen und gingen erneut mit 20:18 (41.) in Führung. Das Spiel blieb offen mit stets wechselnden Führungen. In der 52. Minute ging der HSV Apolda dann das letzte Mal in dieser Partie mit 25:24 in Führung. Der HSV Bad Blankenburg war aber zum Leidwesen der tapfer kämpfenden Gastgeber in der Lage noch einmal die Schlagzahl zu erhöhen.

Radoslav Miler glich sogleich zum 25:25 (53.) aus. In einer hektischen Schlussphase erhöhten Marcel und Alexander Werner zum 25:27 bevor nochmals Radoslav Miler mit seinem Treffer zum 28:25 (60.) die Niederlage für die Glockenstädter besiegelte. Der Treffer zum 26:28 Endstand war letztlich nur noch von statistischen Wert und der HSV Bad Blankenburg verlässt auch im neunten Spiel als Sieger die Platte.

Die zahlreichen Anhänger beider Fan Lager sorgten über 60 Minuten für hervorragende Stimmung auf den Rängen und waren die "Garnitur" auf dem erwartet packenden Handballabend. Die Fans der Gäste feierten minutenlang mit stehenden Ovationen ihren HSV Bad Blankenburg, welcher sich mit viel Mühe zwei wichtige Auswärtspunkte in Apolda erkämpft hat.

HSV Bad Blankenburg: Tobias Jahn, Felix Herholc, Frank Grohmann (10), Paul Weyhrauch (3), Tomas Zeman (1), Martin Müller, Martin Danowski (2), Max-Florian Köthe, Radoslav Miler (3), Alexander Werner (4), Moritz Rahn, Juraj Geci, Marcel Werner (5), Philipp Große

TuS 1947 Radis - USV Halle 36 : 35

SV Plauen-Oberlosa 04 - Zwickauer HC Grubenlampe 21 : 20

NHV Concordia Delitzsch - HSG Freiberg 21 : 23

SV Hermsdorf - HV Rot-Weiss Staßfurt 26 : 33

ESV Lokomotive Pirna - HC Glauchau/Meerane 32 : 23

HSV 1990 Apolda - HSV Bad Blankenburg 26 : 28