Finalisten im DHB-Amateurpokal ermittelt

Finalisten im DHB-Amateurpokal ermittelt

Der TuS Spenge und der HSV Bad Blankenburg stehen im Finale des DHB- Amateurpokals.
HSV verpasst aber vorzeitigen Aufstieg

HSV verpasst aber vorzeitigen Aufstieg

NHVC Delitzsch - HSV Bad Blankenburg 27:24 (11:9) | HSV Bad Blankenburg - VfV Spandau 1922 33:21 (15:9)
Das Ende einer großartigen Reise

Das Ende einer großartigen Reise

19.03.17 | HF im DHB- AP | Spielbericht Spandau | HSV Bad Blankenburg - VfF Spandau 1922 | 33:21 (15:9)
HSV stürmt mit Galavorstellung ins Finale

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Spielbericht HSV 19.03.17 | HF im DHB- AP | HSV Bad Blankenburg - VfV Spandau 1922 | 33:21 (15:9)
Delitzsch verdaut Wendlandt-Schock und rasiert den  Klassenprimus

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M- MDOL | Spielbericht Delitzsch | NHVC Delitzsch - HSV Bad Blankenburg 27:24 (11:9)
Punkte trotz freiem Wochenende?

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26.03.17 M- MDOL | Vorbericht HSV | Zwickauer HC Grubenlampe - HSV Bad Blankenburg
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13.11.2016

Zwei Spiele, zwei Siege, 60 Tore


So lautet die Bilanz des HSV Bad Blankenburg nach einem ereignisreichen Handballwochenende. Zuerst wollten die Lavendelstädter im frostigen Sonneberg das Ticket für den Einzug in das Finale des Thüringenpokal lösen. Pünktlich um 19:00 Uhr wurde am Samstagabend das Halbfinale des Thüringenpokals angeworfen und ca. 30 angereiste Anhänger harrten bei eisigen Temperaturen den Dingen, die da kommen sollten.

Die deutlich leichter bekleideten Spieler des HSV Bad Blankenburg benötigten tatsächlich auch etwas Zeit um auf Betriebstemperatur zu kommen. So konnten die Hausherren die Partie in den ersten 15 Minuten noch recht ausgeglichen gestalten. Nach dem Ausgleich vom Sonneberger Krizstian Benak (15.) zum 5:5 war es dann allerdings soweit, der Blankenburger Motor war warmgelaufen. Obwohl der HSV Bad Blankenburg kontrolliert offensiv agierte, sah man ungewohnt viele technische Fehler bei den Gästen aus dem Schwarzatal in der ersten Halbzeit. Diese wusste allerdings der zuverlässige Rückhalt im Blankenburger Tor, Tobias Jahn, gekonnt auszumerzen. Den Lavendelstädter gelang es nun in Folge sich Stück für Stück abzusetzen. Bereits mit dem Treffer von Juraj Geci (20.) zum 6:10 kamen die Kurstädter in den Genuss, einen kleinen aber feinen vier Treffervorsprung ihr Eigen nennen zu dürfen. Allein die schon angesprochenen Unaufmerksamkeiten Seitens des HSV Bad Blankenburg ließ die Sonneberger in Schlagdistanz bleiben. Mit einem, dem Spielverlauf entsprechenden 11:14, ging es in die Pause.

Die zweite Halbzeit begann der HSV Bad Blankenburg überraschend hektisch. Aber wie schon in der ersten Spielhälfte Tobias Jahn, wusste auch Felix Herholc seinen Vorderleuten zuverlässig Rückhalt zu bieten. Nachdem etwa zehn Minuten in der 2. Halbzeit gespielt waren, fanden die Lavendelstädter zu ihrer Linie zurück. Der HSV Bad Blankenburg lies von nun an den Ball laufen und zog mit geduldig schlauem Aufbauspiel kontinuierlich davon. Damit konnten sich die Kurstädter bis zur 60. Minute einen komfortablen sieben Treffervorsprung erspielen. Mit 24:31 war der Sonneberger HV geschlagen und der HSV Bad Blankenburg erreicht souverän und verdient das Finale des Thüringen Pokals.

Die erste Aufgabe des Wochenendes war erfolgreich gelöst. Keine 20 Stunden später wartete bereits die vermeintlich schwerere Aufgabe auf die Mannen um Trainer Jörn Schläger und so stand mit dem USV Halle am Sonntag der nächste Gegner aus der MDOL auf der Matte.

Trotz der Pokalbelastung war das Ziel, zwei weitere Ligapunkte einzufahren, klar formuliert. Der HSV Bad Blankenburg fackelte nicht lange und schickte sich sofort an, dem USV Halle zu zeigen, wer der Herr im Hause ist. Torhüter und Abwehr konnten ihr gute Leistung vom Vortag bestätigen, dies auch über die gesamte Spiellänge.

Ein Beweis dafür lieferten Tobias Jahn und sein Abwehrverbund sofort nach dem Anwurf. In den ersten zehn Minuten der Partie hatten die Blankenburger gerade einmal einen Treffer zugelassen, auf der anderen Seite aber auch erst drei erzielt. In der Chancenverwertung war zu Beginn also noch Luft nach oben. Die Lavendelstädter ließen sich aber nicht aus der Ruhe bringen. Im Ballbesitz befindlich zeigten sie von Anfang an sehenswerten Tempohandball, welcher die Hallenser ein ums andere Mal überforderte. Nach ca. 25 Minuten hatten sich die Thüringer den USV zurechtgelegt und nutzen die verbleibende Zeit bis zur Pause sich einen angenehmen Vorsprung zu erspielen.

Mit seinem Treffer zum 14:9 Pausenstand gehörte Marcel Werner in der 30. Minute die letzte nennenswerte Aktion in Durchgang eins. Auch wenn fünf Treffer durchaus aufzuholen sind, konnten einem die Hallenser jetzt schon leidtun, bedenkt man, dass die zweite Halbzeit beim HSV Bad Blankenburg immer die bessere war.

So auch dieses Mal: Die Kurstädter zeigten keine Blöße mehr. Ganz im Gegenteil, über 20 Minuten hinweg dominierten die Gastgeber die Gäste aus Sachsen-Anhalt nach Belieben. Erst nach dem vorentscheidenden Treffer des HSV Bad Blankenburg zum 25:15 (52.) ließen die Hausherren den Saalestädter wieder etwas Luft zum Atmen. Die daraus resultierenden Gegentreffer sind aber nur noch von statistischem Belang.

Wie schon tags zuvor, wusste der HSV Bad Blankenburg souverän zu überzeugen. Die Thüringer ergattern mit dem verdienten 29:21-Sieg über den USV Halle zwei weitere wichtige Meisterschaftspunkte und bewarhen sich mit nun 18:00-Punkten ihre blütenweiße Weste.

HSV Bad Blankenburg: Tobias Jahn, Felix Herholc, Frank Grohmann (8; 5/5), Paul Weyhrauch (4), Tomas Zeman (1), Martin Müller, Ladislav Brykner (1), Max-Florian Köthe, Radoslav Miler (4), Moritz Rahn, Alexander Werner, Juraj Geci (2), Marcel Werner (3), Philipp Große (6)

USV Halle: Helmut Tegor, Luchien Zwiers, Chris Heyer (2), Ken Kruse, Jan Bernhardt (4), Robert Wagner, Pierre Sogalla (2), Paul Otto (4), Maximilian Gruszka (4), Robin John (3), Julius Conrad (1), Felix Granert, Chris Thiek (1)

HC Glauchau/Meerane - HC Aschersleben 28 : 27

TuS 1947 Radis - SV Plauen-Oberlosa 04 27 : 26

HSV Bad Blankenburg - USV Halle 29 : 21