Köthen liefert intensive Auseinander- setzung mit dem Tabellenführer ab

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Spielbericht HG 85 Köthen | 27.Spieltag | MDOL | HSV Bad Blankenburg - HG 85 Köthen 30:25 (16:15)
Jahreshauptversammlung 2017

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Jahreshauptversammlung 2017 am 12.05.2017 um 18:00 Uhr in der Jahn GmbH
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HSV Bad Blankenburg mit standesgemäßen Sieg

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Spielbericht HSV BB | 27.Spieltag | MDOL | HSV Bad Blankenburg - HG 85 Köthen | 30:25 (16:15)
HSV gewinnt Prestigeduell und Spitzenspiel in der 4. Liga

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Spielbericht OTZ | 27.Spieltag | MDOL | HSV Bad Blankenburg - HG 85 Köthen | 30:25 (16:15)
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18.12.2016

Bad Blankenburger Schaulaufen im Pokalfinale

Sonntag 18.12.2016 um 16:00 Uhr, im beschaulichen Bad Blankenburg wird bei leckerem Stollen und Kerzenschein friedlich der 4. Advent begangen. Weit gefehlt. Nicht, wenn der HSV Bad Blankenburg dem HSV 1990 Apolda im Finale des Thüringer Amateurpokals gegenübersteht.

Gemächlich füllten sich die Zuschauerränge. Voller Erwartung auf den Anwurf, lauschten die anwesenden Fans aufmerksam den gut gemeinten Grußworten aus Politik, Wirtschaft und Verband. Das Schiedsrichtergespann eröffnete kurz nach Vier die Partie und es passierte, was so wahrscheinlich niemand geahnt hätte.

Die Gäste aus Apolda begannen in Ballbesitz. Diesen wussten sie in den ersten Treffer des Spiels, durch Florian Folger (1.), umzumünzen. Die Glockenstädter gingen demnach sogleich mit 0:1 in Führung. Alles ganz normal, kein Grund für die Lavendelstädter in Sorgen auszubrechen.

Ebenfalls schon zur Normalität gehörend, der Blankenburger Abwehrblock, welcher auch an diesem Tag sehr stabil wirkte. Überhaupt wirkte die Schläger-Sieben von Beginn an hoch konzentriert. Martin Danowski warf den 1:1 (3.) Ausgleich, welcher der Apoldaer Führung ein jähes Ende bereitete.

Der HSV Bad Blankenburg zog jetzt unbeirrbar sein Spiel auf. Angriffszüge, welche sehr variabel in Tempo und Kreativität vorgetragen wurden, wechselten sich mit aufmerksamer Abwehrarbeit und starkem Torhüterspiel ab. Aber nicht nur Felix Herholc bestach durch gute Leistungen im Kasten. Auch sein Gegenüber Daniel Kocsis wusste mit etlichen Paraden, darunter zwei parierte 7-Meter, an diesem Tag zu glänzen.

Ein erstes wirkliches Ausrufezeichen setzten die Hausherren als Philipp Große zum 11:5 (19.). Trotz des starken Spiel des eben erwähnten Daniel Kocsis, hatten sich die emsigen Kurstädter bereits eine sechs Treffer Führung erarbeitet. Die Gäste aus Apolda versuchten dagegen zu halten, die besseren Lösungen fand aber meist der HSV Bad Blankenburg.

Als es dann nach dem Treffer von Paul Weyhrauch (30.) zum 16:8 in die Pause ging, waren die Gäste schon fast zu weit abgeschlagen um den Pokaltriumph der Kurstädter noch verhindern zu können. Der Pokal war in greifbare Nähe gerückt.

Mit schon einer Hand am Pott, kamen die Blankenburger aus der Pause. Anders als am Vorabend gegen Freiberg, wollten die Kurstädter den schon recht komfortablen Vorsprung nicht wieder herschenken. So nahm das Debakel für Apolda seinen vollen Lauf. Sieben Minuten brauchten die Glöckenstädter nach Wiederanpfiff für den ersten Torerfolg im zweiten Abschnitt. Milan Filic markierte den Treffer zum 19:9. Die Gäste lagen zehn Treffer zurück, spätestens hier war den Apoldaern der Zahn gezogen.

Die Schläger-Sieben hatten allerdings keine Nachsicht. Mit sehr ansehnlichen Spiel und den daraus resultierenden Treffern, bedankten sich die Blankenburger Spieler bei ihren Fans, für die großartige Unterstützung im vergangenen Jahr. Am Ende eines wahrlichen Schaulaufens, schlägt der HSV Bad Blankenburg den amtierenden Pokalsieger mit 31:19.

Mit dem erringen des ersten Titels der Saison, qualifizieren sich die Schwarza Taler gleichzeitig für die Teilnahme am Amateurpokal des DHB. An dessen Ende die Finalteilnahme, im Rahmen des DHB Pokal Final Four, in Hamburg steht. Eines der Ziele, welche sich die Truppe um Jörn Schläger neben den sofortigen Wiederaufstieg in die 3. Bundesliga, auf die Fahnen geschrieben hat.

HSV Bad Blankenburg: Tobias Jahn, Felix Herholc, Frank Grohmann (5;1/3), Paul Weyhrauch (9;4/5), Tomas Zeman (2), Martin Müller, Ladislav Brykner, Martin Danowski (2), Radoslav Miler (4), Alexander Werner (1), Moritz Rahn (2), Juraj Geci, Marcel Werner (4), Philipp Große (2)