HSV-Nachwuchs auf zweitem Platz und mit neuen Trikots

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Unsere D- Jugend freut sich über neue Ausstattung durch die Fielmann AG
Die Aufholjagd geht weiter

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18.11.2017 | 3. Liga Staffel Ost | Vorbericht HSV | GSV Eintracht Baunatal - HSV Bad Blankenburg
HSV-Nachwuchs auf zweitem Platz und mit neuen Trikots
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16.01.2017

Arbeitssieg vollendet perfekte Hinrunde

Die erste Halbserie der MDOL 2016/ 2017 ist gespielt und der HSV Bad Blankenburg beendet diese mit 14 Siegen aus 14 Spielen. Nach einem harten Stück Arbeit in den vergangenen fünf Monaten ist die perfekte Hinrunde erreicht. Den Blankenburgern wurde in der Mitteldeutschen Oberliga nichts geschenkt. Und genauso hart musste sich der HSV Bad Blankenburg am vergangenen Sonntag den noch fehlenden letzten Sieg erarbeiten. Verletzungsbedingt fehlten dabei Ladislav Brykner und Tomáš Zeman, die sich beide im Training verletzten. Ebenfalls nicht dabei war Max-Florian Köthe, der die Rückrunde bei der Eisenach Bundesligareserve bestreiten wird, um dort Spielpraxis zu sammeln und sich für weitere Aufgaben in Bad Blankenburg zu empfehlen.

Nach der kurzen Winterpause sahen die zahlreichen HSV Fans einen Gastgeber, welcher wie gewohnt sehr stabil in der Abwehr stand. Auch wenn die Kurstädter schnell mit 1:0 in Führung gingen, war zu erkennen, dass die sonst so präzisen Angreifer etwas aus dem Rhythmus gekommen waren. Vier Minuten brauchte es, um den zweiten Treffer (2:1, 5.) zu erzielen.

Dank der schon erwähnten sicher stehenden Abwehr, ließen die Hausherren in 12 Minuten nur drei Treffer zu, kamen in der selben Zeit allerdings auch nur auf fünf. Die Trefferquote der Thüringer ließ weiter zu wünschen übrig und brachte die Anhaltiner bis zur 27. Minute zurück in Schlagdistanz. Die Partie ist zu einem munteren Spielchen geworden, was den Fans auf den Rängen sicherlich gut unterhalten haben dürfte. In die Pause ging der HSV Bad Blankenburg schließlich beim Stande von 12:11.

Die Vorfreude auf den Rängenauf die zweite Halbzeit war groß. Dem geneigtem HSV Anhänger war bekannt, dass die topfitten Kurstädter jeder Zeit einen Zacken zulegen können. Starke zweite Halbzeiten zeigten die Lavendelstädter bereits in der abgelaufenen Hinrunde.

Der Start in die zweite Hälfte gestaltete sich allerdings überraschend holprig. Zweimal mussten die Hausherren in den ersten zehn Minuten einem Rückstand hinterherlaufen. In der 39. Minute glichen die Bad Blankenburger, durch einen Treffer von Moritz Rahn, zum 15:15 aus. In Folge schafften es die Kurstädter aber nicht davonzuziehen. Zu oft konnte der Ball nicht im Stassfurter Kasten untergebracht werden. Die Thüringer gingen zwar immer wieder in Führung, konnten sich aber auf Grund der mangelhaften Chancenverwertung nicht entscheidend absetzen. Ganz im Gegenteil. In den letzten fünf Minuten wurde die bis dahin sehenswerte Partie noch einmal richtig packend. Als Juraj Geci und Marcel Werner kurz aufeinander eine 2-Minuten-Strafe bekamen, drohte das Spiel zu kippen.

Der HV Rot-Weiß Stassfurt kam in der 58. Minute zum erneuten Ausgleich. Die HSV Fans waren gefragt und leisteten: Stehend trieben die Blankenburger Fans ihr Team lautstark an. In Unterzahl brachte Moritz Rahn die Hausherren mit 26:25 in Führung. Die Luft knisterte vor Spannung, als die Kurstädter der nächste Schlag in den Nacken traf. Dies in Form einer weiteren Zeitstrafe. Wieder traf es Juraj Geci, welcher am diesem Tag die dritte Zeitstrafe erhielt und damit die Platte nicht mehr betreten würde.

Wieder in Unterzahl spielend, parierte Tobias Jahn den letzten Angriff der Gäste aus Stassfurt. Der kurz zuvor erst zurück gekehrte Marcel Werner wuchtete mit einer gehörigen Portion Siegeswille den Ball in die gegnerischen Maschen und besiegelte damit die 27:25-Niederlage des HV RW Stassfurt.

Am Ende belohnt sich der verdiente Sieger, der HSV Bad Blankenburg, für die hervorragende kämpferische Einstellung im Spiel und während der gesamten Hinrunde und schließt diese perfekt mit 14 Siegen aus 14 Spielen ab. Auch wenn es weiter Verbesserungspotential gibt, kann man die Generalprobe für das DHB-Amateurpokal Achtelfinale am kommenden Samstag durchaus als Erfolg verbuchen.

Tobias Jahn, Felix Herholc, Frank Grohmann (7), Paul Weyhrauch (3), Martin Müller (1), Martin Danowski (2), Radoslav Miler (1), Alexander Werner, Moritz Rahn (2), Juraj Geci, Marcel Werner (8), Philipp Große (3)

NHV Concordia Delitzsch - HSV 1990 Apolda 28 : 24

HC Burgenland - Zwickauer HC Grubenlampe 28 : 26

USV Halle - HG 85 Köthen 28 : 28

SV Hermsdorf - SV Plauen-Oberlosa 04 27 : 26

HSV Bad Blankenburg - HV Rot-Weiss Staßfurt 27 : 25

HC Glauchau/Meerane - HSG Freiberg 26 : 28