Finalisten im DHB-Amateurpokal ermittelt

Finalisten im DHB-Amateurpokal ermittelt

Der TuS Spenge und der HSV Bad Blankenburg stehen im Finale des DHB- Amateurpokals.
HSV verpasst aber vorzeitigen Aufstieg

HSV verpasst aber vorzeitigen Aufstieg

NHVC Delitzsch - HSV Bad Blankenburg 27:24 (11:9) | HSV Bad Blankenburg - VfV Spandau 1922 33:21 (15:9)
Das Ende einer großartigen Reise

Das Ende einer großartigen Reise

19.03.17 | HF im DHB- AP | Spielbericht Spandau | HSV Bad Blankenburg - VfF Spandau 1922 | 33:21 (15:9)
HSV stürmt mit Galavorstellung ins Finale

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Spielbericht HSV 19.03.17 | HF im DHB- AP | HSV Bad Blankenburg - VfV Spandau 1922 | 33:21 (15:9)
Delitzsch verdaut Wendlandt-Schock und rasiert den  Klassenprimus

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M- MDOL | Spielbericht Delitzsch | NHVC Delitzsch - HSV Bad Blankenburg 27:24 (11:9)
Punkte trotz freiem Wochenende?

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26.03.17 M- MDOL | Vorbericht HSV | Zwickauer HC Grubenlampe - HSV Bad Blankenburg
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05.02.2017

Machtdemonstration im Spitzenspiel

„Wahnsinn was sich hier heute wieder abspielt..." - so begann unser Live-Ticker am Samstagabend um 20:13 Uhr seinen Schlusssatz. Treffender konnte man die Szenen, welche sich unmittelbar nach Spielende abspielten, nicht beschreiben. Die gut 50 Anhänger des HSV Bad Blankenburg stimmten in den Takt der Trommler mit ein und feierten die Spieler minutenlang. Das hatten sich die Schläger-Sieben nach dem überragenden Sieg im Spitzenspiel über den TuS 1947 Radis, der einer Machtdemonstration glich, auch redlich verdient.

Dabei begann der Spieltag alles andere als optimal für die Thüringer. Aufgrund einer Autobahn-Vollsperrung verspäteten sich die Blankenburger um anderthalb Stunden und mussten sich mit einer verkürzten Aufwärmphase begnügen. Welchen der beiden Kontrahenten die Zeitverzögerung mehr aus dem Konzept bringen würde, fragte der Hallensprecher in die Lindenallee Sporthalle. Nun, die Anhaltiner sollten es bald zu sehen bekommen. 18:30 Uhr wurde schließlich angeworfen.

In den ersten acht Minuten wurde die Partie dank starker Gastgeber, mit wechselnden Führungen, auf Augenhöhe bestritten. Die Anhaltiner zeigten energisch ihre beste Phase im Spiel und zogen nach einem sehenswerten 5:0 Lauf auf drei Treffer davon. Nach 13. Minuten führten die Hausherren durch den Treffer von Max Ziermann mit 8:5.

Kurz darauf reagierte Jörn Schläger mit einem Torhüterwechsel. Für den glücklos agierenden Felix Herholc, welcher zuvor noch einen 7-Meter Versuch (7.) vereitelte, kam Tobias Jahn in den Kasten der Thüringer. Wenig später hatte Tobias Jahn seine ersten guten Aktionen. Die Chancen die sich ab jetzt für die Bad Blankenburger ergaben, wurden effizienter genutzt und das Spiel kam in die richtige Spur.

Ohne in Hektik zu geraten, begannen die Gäste aus der Lavendelstadt den Rückstand Treffer um Treffer aufzuholen. Der Treffer von Martin Danowski sorgte für den 11:11-Ausgleich (22.), bevor Frank Grohmann (25.) die Thüringer endgültig in Führung warf. Souverän bauten die Blankenburger diesen bis zur Pause auf drei Treffer zum 12:15 Halbzeitstand aus.

Nach Wiederanwurf erhöhten die Bad Blankenburger, aus einer unüberwindbar sicheren Abwehr heraus, dominant den Druck auf Radis. Erst in der 37. Minute konnten die Gastgeber wieder einen Treffer aus dem laufenden Spiel heraus markieren. Zu diesem Zeitpunkt führten die Thüringer, beim Stand von 14:19, bereits mit fünf Treffern. Spätestens als Martin Danowski, mit seinem Treffer zum 14:20 (38.) auf sechs Treffer erhöhte, war die Entscheidung gefallen.

Der TuS 1947 Radis war geschlagen und hatte dem weiterhin unnachlässig agierenden HSV Bad Blankenburg nichts mehr entgegenzusetzen. Die bemerkenswerte Heimserie der Anhaltiner war gerissen und die makellose Bilanz der Lavendelstädter um einen Sieg reicher. Der turbulent begonnen Handballabend hatte mit dem verdienten 21:29-Auswärtssieg einen versöhnlichen Abschluss gefunden.

Tobias Jahn, Felix Herholc, Frank Grohmann (4) Paul Weyhrauch (7; 3/3), Martin Müller (2), Ladislav Brykner, Martin Danowski (4), Radoslav Miler (4), Alexander Werner (1), Moritz Rahn (2), Juraj Geci, Marcel Werner (5)

HC Aschersleben - HSG Freiberg 27 : 24

TuS 1947 Radis - HSV Bad Blankenburg 21 : 29

NHV Concordia Delitzsch - HC Burgenland 21 : 27

SV Plauen-Oberlosa 04 - HV Rot-Weiss Staßfurt 29 : 24

SV Hermsdorf - USV Halle 28 : 34

ESV Lokomotive Pirna - HG 85 Köthen 27 : 27

HSV 1990 Apolda - HC Glauchau/Meerane 25 : 27