Köthen liefert intensive Auseinander- setzung mit dem Tabellenführer ab

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Spielbericht HG 85 Köthen | 27.Spieltag | MDOL | HSV Bad Blankenburg - HG 85 Köthen 30:25 (16:15)
Jahreshauptversammlung 2017

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Vorbericht HSV BB | 27.Spieltag | MDOL | HSV Bad Blankenburg - HG 85 Köthen
HSV gewinnt Prestigeduell und Spitzenspiel in der 4. Liga

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Spielbericht OTZ | 27.Spieltag | MDOL | HSV Bad Blankenburg - HG 85 Köthen | 30:25 (16:15)
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27.02.2017

Am Doppelspieltag doppelt erfolgreich

Ein prall gefülltes Handball-Wochenende hätte für den HSV Bad Blankenburg erfolgreicher nicht enden können. Zuerst galt es für die Lavendelstädter am Samstag den fälligen 20. Spieltag in der MDOL zu bestreiten. Dazu mussten die Kurstädter beim HC Glauchau/Meerane in der Sachsenland- Halle antreten.

Pünktlich 17:00 Uhr wurde angeworfen. Sofort zeigten sich die Gäste deutlich konzentrierter als das beim Punktverlust zuletzt in Plauen der Fall gewesen war. Erst nach fünf Minuten ließen die Ostthüringer den ersten Gegentreffer zu. Zu der Zeit hatten die Kurstädter schon vier Treffer erzielt. Die erste Viertelstunde war vergangen, als die Gastgeber langsam ins Spiel fanden. Da die Blankenburger ihrerseits nicht lange gefackelt hatten, stand es bereits 4:9 (15.) für die Schläger-Sieben. Den fünf Tore zählende Vorsprung hatte gerade Martin Danowski hergestellt. Schon zu diesem frühen Zeitpunkt konnte man der Mannschaft für den komfortablen Vorsprung Respekt zollen. Denn die Sachsen standen eigentlich gut im Abwehrverbund und forderten den Angreifern des HSV ihr ganzes Können ab.

Das taten diese dann auch, indem sie zu jeder gestellten Aufgabe eine sehenswert passende Lösung fanden und diese unglaublich effektiv umsetzten. Maßgeblich am frühen Erfolg beteiligt war ebenso der Abwehrverbund der Thüringer, bei dem Torhüter Felix Herholc glänzend hervorstach und zum „Hexer" avancieren sollte.

In Folge kamen die Gastgeber zwar dann doch ab und an zu eigenen Treffern, liefen aber dem Rest der Halbzeit dem fünf Tore Rückstand stetig nach. So ging es mit 9:14 in die Pause und alles sah nach einem sicheren Sieg des Tabellenführers aus.

Sofort nach dem Anwurf zur zweiten Halbzeit untermauerten die Gäste aus Bad Blankenburg ihre Ambitionen, nichts mehr anbrennen zu lassen. Frank Grohmann erhöhte, sehenswert in Szene gesetzt von Radoslav Miler, auf 9:15 (31.). Der an diesem Tag erfolgreichste Werfer der Blankenburger, Moritz Rahn, netzte kurz darauf zum 9:16 (33.) ein und sorgte für die Vorentscheidung.

Tobias Feig traf für den HC Glauchau/ Meerane zum ersten Mal im zweiten Durchgang. Mit seinem 10:16 (34.) verkürzte er noch mal auf sechs Treffer, näher kamen die Sachsen aber nicht mehr an den HSV Bad Blankenburg heran. Im Gegenteil, es sollte noch bitterer für die Gastgeber kommen. So sicher wie Felix Herholc hinten einen Versuch nach dem anderem der Sachsen vereitelte, vollstreckten die Kollegen im Angriff. Nach einem 5:0-Lauf, der im Treffer zum 13:24 (47.) durch Alexander Werner gipfelte, waren die Kurstädter den Gastgebern mit elf Zählern enteilt.

Am Ende siegte der HSV Bad Blankenburg, auch in der Höhe völlig verdient, souverän mit 30:18. Zum Feiern blieb allerdings wenig Zeit. Denn keine 24 Stunden später sollte der HC Glauchau /Meerane bereits seine Chance auf eine Revanche bekommen.

Die Unterschiede zur Begegnung am Vortag waren das vertauschte Heimrecht und die Tatsache, dass in einem K.O.-Spiel um den Einzug im DHB-Amateurpokal-Halbfinale gerungen wurde. Und so stellte sich die Frage, was der hohe Sieg vom Vortag wert war und inwieweit die Glauchauer zulegen konnten.

Zumindest kurz in Führung gehen konnten sie, denn der erste Treffer des Pokalspiels fiel auf Seiten der Gäste. Marcel Werner glich postwendend zum 1:1 (2.) aus, bevor der ehemalige Blankenburger Felix Kempe die Gäste erneut mit 1:2 (3.) in Führung bringen konnte. Auch diese Führung weilte nicht lange, weil Martin Danowski diese sogleich egalisierte. Von nun an nahm der HSV Bad Blankenburg das Heft fest in die Hand und begann seine starke Leistung vom Vortag zu bestätigen.

Als Juraj Geci in der 16. Minute einen schnellen Konter zum 10:5 abschloss, waren die Gastgeber schon wieder mit komfortablen fünf Treffern in Front. Ganze acht Minuten später erhöhte Marcel Werner (24.) mit seinem Tor zum 13:6 auf derer sieben. Die Sachsen konnten bis zur Pause noch auf fünf Treffer verkürzen und sich somit noch die kleine Hoffnung auf eine Wende erhalten. Dies aber auch nur, weil die Hausherren gegen Ende der 1. Hälfte sich zu viele Fehlwürfe gönnten und es verpassten, die vorzeitige Entscheidung zu erzwingen.

Der letzte Funken Hoffnung, vielleicht aber auch der breitere Kader, setzte bei den Glauchauern ungeahnte Kräfte frei. Die Lavendelstädter fanden gegen die nun konzentrierter zu Werke gehende HC Abwehr keine Mittel mehr. Fast schien den Kurstädtern die Luft auszugehen. Den Thüringern gelang in den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit nur ein Treffer aus dem Spiel heraus. Diesen erzielte Paul Weyhrauch (45.). Glauchau hatte sich bis auf zwei Treffer herangekämpft, es stand nur noch 16:14.

Paul Weyhrauchs Treffer weckte das Publikum aus der Schockstarre. Frenetisch feuerten die Fans ihre Bad Blankenburger Handballer an und der Funke sprang über. Der Schläger-Sieben gelang es die letzten Kräfte frei zu setzen. Der Schalter konnte noch einmal umgelegt werden, der HSV Bad Blankenburg setzte zum Endspurt an.

Die Kurstädter übernahmen die Kontrolle über das Spiel. Aus dem Spiel heraus ließen die Gastgeber in den verbliebenen 15 Minuten nur noch drei Treffer zu. Ein verwandelter 7-Meter kam noch hinzu, so dass der HC Glauchau/Meerane wie schon tags zuvor, in Summe 18 Treffer erzielt. Die Blankenburger zeigten am Schluss noch einmal ihre ganze Klasse und ziehen am Ende verdient mit 24:18 in das Halbfinale des DHB-Amateurpokal ein. Dort empfängt der HSV Bad Blankenburg am 18.03.2017 den VfV Spandau.

MDOL 20. Spieltag HC Glauchau/Meerane - HSV Bad Blankenburg 18:30 (9:14)

Tobias Jahn, Felix Herholc, Frank Grohmann (3), Paul Weyhrauch (3), Martin Danowski (4), Radoslav Miler (3), Alexander Werner (2), Moritz Rahn (8), Juraj Geci, Marcel Werner (7), Philipp Große

Viertelfinale DHB Amateurpokal HSV Bad Blankenburg – HC Glauchau/Meerane 24:18 (14:9)

Tobias Jahn, Felix Herholc, Frank Grohmann (4), Paul Weyhrauch (6), Martin Müller, Martin Danowski (3), Radoslav Miler (3), Alexander Werner (2), Moritz Rahn, Juraj Geci (1), Marcel Werner (5), Philipp Große