Handball- Nachwuchs- Camp 2017

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03.04.2017

HSV deklassiert Verfolger und wird MDOL Meister

Nach nur 25 Spieltagen steht der Mitteldeutsche Meister bereits fest. Mit einer drittligareifen Leistung deklassiert der HSV Bad Blankenburg Verfolger HC Burgenland und schafft den direkten Wiederaufstieg in die 3. Bundesliga. Riesen Jubel herrschte in der Guts Muths-Halle als sich die Blankenburger für ihre starke, teils sehr dominante Saison, belohnten.

Die Burgenländer, welche ebenfalls eine sehr gute Saison spielen, stellen derzeit den erfolgreichsten Angriff der Liga. Die Gastgeber hingegen, die erfolgreichste Abwehr der MDOL. Es versprach also, eine spannende Partie zu werden. Ein richtiges Spitzenspiel.

In der ersten Hälfte der Begegnung konnte man auch ruhigen Gewissens von einem Topspiel reden. Den Bad Blankenburgern sah man von der ersten Sekunde aus an, den ersten Matchball direkt verwandeln zu wollen. Denn in den ersten fünf Minuten ließen die Kurstädter keinen Treffer zu. Danach fanden die Anhaltiner langsam in die Begegnung und es entwickelte sich ein sehenswertes und gutklassiges Spiel.

Beide Mannschaften wussten mit variablen Tempo im Angriffsspiel und gut zupackenden Abwehrreihen zu überzeugen. Die Keeper der Kontrahenten lieferten mit starken Paraden ihren Teil zu einer Partie, welche keinen Wunsch für einen Liebhaber des Handballs offenließ. Der Tabellenführer focht mit dem Zweitplatzierten auf Augenhöhe. Der HC Burgenland konnte beim 4:5 (12.) und 5:6 (13.) sogar zweimal in Führung gehen.

Bad Blankenburg ließ sich davon nicht beirren, zog sein Spiel wuchtig durch. Als sich die Gäste aus Sachsen-Anhalt im Schlussdrittel der ersten Hälfte einer kleinen Schwächephase gegenübersahen, nutzen die Gastgeber diese eiskalt und setzten sich nach einem grandiosen 5:0-Lauf erstmals deutlicher mit 14:9 (26.) ab. Gerade als die Schläger-Sieben die Kontrolle über das Spiel zu übernehmen schien, kam der HC zum dreifachen Torerfolg und verkürzte bis zur Pause auf 15:12 (28.)

Die Fan-Lager auf der Tribüne hatten ein packende erst Hälfte gesehen und erwarteten eine ebenso unterhaltsame zweite Halbzeit. Der HSV Bad Blankenburg zwar mit drei Treffern vorn, aber der Vorsprung zu gering um voraus sagen zu können, wer am Ende die Platte als Sieger verlässt.

Es wurde unterhaltsam, dies allerdings nur für die heimischen Fans. Konzentriert starteten die Lavendelstädter in die zweite Halbzeit und bewiesen in allen Belangen ihre Drittligatauglichkeit. Der bis dato erfolgreichste Angriff der Liga erzielte in der ersten Hälfte des zweiten Durchgangs magere zwei Treffer. Die Bad Blankenburger waren zu diesem Zeitpunkt beim Stande von 23:14 längst mit neun Treffern Vorsprung, dem HC Burgenland uneinholbar enteilt. Das Spitzenspiel war entschieden, den Naumburgern, welche in der zweiten Halbzeit nicht den Hauch einer Chance hatten, der Zahn gezogen und der Verfolger deklassiert.

Moritz Rahn setzt mit seinem Treffer zum 30:19 Endstand, den Schlussstrich unter ein denkwürdiges Spitzenspiel, welches die Meisterschaft in der Mitteldeutschen Oberliga entschied und den HSV Bad Blankenburg das erste seiner ehrgeizigen Saisonziele erreichen ließ. Darüber hinaus dürfte die starke Leistung das Selbstbewusstsein der Kurstädter gestärkt haben. Denn am kommenden Sonntag erwartet die Schläger-Sieben das nächste Saison-Highlight. Im Rahmen des DHB-Pokal Final Four in der Hamburger Barcleycard-Arena kämpft der HSV Bad Blankenburg im Finale um den DHB-Amateurpokal. Dort bekommen die Kurstädter die Möglichkeit mit dem Pokalgewinn der erfolgreichen Saison das Sahnehäubchen aufzusetzen und den höchsten Erfolg der Vereinsgeschichte zu erlangen.

Tobias Jahn, Felix Herholc, Frank Grohmann (7), Paul Weyhrauch (6), Tomas Zeman (4), Martin Müller, Ladislav Brykner, Radoslav Miler (2), Alexander Werner (3), Moritz Rahn (1), Juraj Geci (2), Marcel Werner (3), Philipp Große (2)