Die Schwarzataler Rasselböcke stellen sich vor

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Der HSV Bad Blankenburg hat wieder einen Fanclub! Die "Schwarzataler Rasselböcke" stellen sich vor!
Der HSV braucht ein Wunder an der Saale

Der HSV braucht ein Wunder an der Saale

15.10.2017 | Spielbericht HNA | 8. Spieltag | 3. Liga Staffel Ost | HSV Bad Blankenburg - Northeimer HC 27:28 (14:12)
Blankenburger reisen in das Frankenland

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21.10.2017 | Vorbericht OTZ | 9. Spieltag | 3. Liga Staffel Ost | HSC Bad Neustadt - HSV Bad Blankenburg
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24.04.2017

HSV Bad Blankenburg mit standesgemäßen Sieg

Zum vorletztem Heimspiel lud der HSV Bad Blankenburg zum letzten Topspiel der Saison. Gast war die HG 85 Köthen. Der Viertplatzierte aus Sachsen-Anhalt hatte sich viel vorgenommen. Die Bachstädter wollten die Ersten sein, denen es gelingt, Punkte aus Bad Blankenburg zu entführen. Diese Punkte brauchten die Köthener auch, denn der Kampf um die begehrten Medaillenplätze in der MDOL ist voll entbrannt. Sechs Mannschaften erheben noch Anspruch auf einen Treppchen-Platz.

Die HG 85 Köthen fackelte dann auch nicht lange. Juraj Geci erzielte zwar für den HSV Bad Blankenburg den ersten Treffer des Spiels (1.), danach war aber lange sechs Minuten kein Treffer auf Seiten der Lavendelstädter zu sehen. Die Gäste wussten dies zu nutzen und zogen auf 1:6 (7.) davon. Erst nach einem weiteren Treffer von Kreisläufer Juraj Geci, ebenfalls in der siebten Spielminute, schien die Bad Blankenburger aus dem Dornröschenschlaf erweckt haben.

Nur den Rückstand aufzuholen gelang irgendwie nicht so richtig. Mitte der ersten Hälfte führten die Gäste aus Köthen immer noch mit 6:10. Dies lag daran, dass in dieser Phase dem HSV Bad Blankenburg ungewohnt viele technische Fehler unterliefen. Trainer Jörn Schläger hatte jedenfalls genug gesehen und griff das erste Mal zur grünen Karte. Scheinbar hatte er die richtigen Worte gefunden, denn von nun an spielten die Thüringer deutlich konzentrierter.

Plötzlich traten die Kurstädter dominant auf wie immer und die Partie begann richtig Fahrt aufzunehmen. Sehenswerter Handball paarte sich mit Spannung - das konnte nun jeden Liebhaber des Handballs erfreuen. Kurz vor dem Pausensignal war das Spiel wieder ausgeglichen. Marcel Werner brachte sein Team noch mit 16:15 in Führung.

Die erste Halbzeit, eines Top-Spiels absolut würdig, war geschafft und nach dem Gesehenen die Vorfreude auf die zweite Spielhälfte groß. Und die wenigsten Anhänger wurden enttäuscht. Die Köthener hatten Lunte gerochen und nun sollte unbedingt etwas Zählbares mit ins Reisegepäck. Tapfer Kämpften die Bachstädter, die Begegnung verlor nichts an ihrer Attraktivität.

Die Gastgeber ließen sich aber nicht mehr zu solch Fahrlässigkeit hinreißen wie noch zu Beginn der Partie. Je länger das Spiel lief, umso mehr zeigte sich die Dominanz des HSV Bad Blankenburg. Spätestens als Phillip Große zum 27:22 (55.) einnetzte, waren die Köthener geschlagen. Obwohl die HG 85 Köthen sehr gut gespielt hatte, bleiben die Thüringer in ihrer Heimstätte in der Saison 2016/ 17 auch im vorletzten Heimspiel weiter ungeschlagen. Das Sahnehäuptchen auf einen tollen Handballnachmittag setze mit dem letzten Treffer des Tages wiederum Marcel Werner. Mit einem feinen Kempatrick setzte er mit dem Treffer zum 30:25 den Schlussstrich des Spiels, welches der HSV Bad Blankenburg souverän und auch in der Höhe verdient für sich entscheiden kann.

Tobias Jahn, Felix Herholc, Frank Grohmann (7;2/2), Paul Weyhrauch (8;1/2), Tomas Zeman, Martin Müller (1), Martin Danowski, Alexander Werner (1), Moritz Rahn, Juraj Geci (3), Marcel Werner (6), Philipp Große (4)