Handball- Nachwuchs- Camp 2017

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03.05.2017

Meisterliches Spiel mit emotionalem Abschied

Großer Jubel brach in der gut gefüllten Guts Muths-Halle aus, als am vergangenen Montag der HSV Bad Blankenburg sein 14. und damit letztes Heimspiel in Folge gewann. Dabei bekamen die Zuschauer bei der Partie gegen die HSG Freiberg von beiden Mannschaften einen Handballleckerbissen serviert.

Nach dem etwas kraftlosen Auftritt im vorletzten Auswärtsspiel der Saison und der damit einhergehenden 33:29-Niederlage gegen den USV Halle, wollten die Gastgeber vor den eigenen Fans noch ein letztes Mal glänzen. Da die 13 voran gegangen Heimspiele alle siegreich absolviert werden konnten, sollte nun auch das letzte Heimspiel gewonnen und so die blütenreine (Heim-) Weste bewahrt werden.

Der HSV begann dann auch prompt sehr konzentriert und ging durch die Treffer von Radoslav Miler (5.) und Moritz Rahn (5.) mit 2:0 in Führung. Das vor allem in der Abwehr sehr aufmerksam gearbeitet wurde beweist, dass die Freiberger erst nach sechs Minuten zu ihrem ersten Treffer kamen. Bereits zu diesem Zeitpunkt hatte sich in seinem Abschiedsspiel, Urgestein Tobias Jahn, mehrfach mit starken Paraden ausgezeichnet.

Sein Gegenüber von der HSG Freiberg tat es ihm gleich. Was den Sachsen verhalf besser ins Spiel zu kommen. Zeitgleich schlichen sich beim Gastgeber vermehrt technische Fehler ein. So blieb zwar die Schläger-Sieben hauchdünn in Führung, konnte allerdings die Freiberger nicht abschütteln. Eine spannende und sehr sehenswerte Halbzeit ging schließlich mit 12:11 zu Ende.

Wie die erste Hälfte endete, ging die zweite Halbzeit weiter. Den Bad Blankenburgern gelang es nicht sich entscheidend abzusetzen. Beide Mannschaften zeigten variantenreiche und herrliche Spielzüge. Wechselnde Führungen erhöhten die Spannung ins Unermessliche. Den anwesenden Zuschauern wurde Handball vom Feinsten geboten.

Den Freibergern gelang es dann schließlich, beim Stand von 18:21 (47.), auf drei Treffer Vorsprung zu enteilen und suchte die Entscheidung. Es waren jetzt die Lavendelstädter, die sich nicht durften abschütteln lassen, sollte nicht ausgerechnet das letzte Heimspiel verloren gehen. Aber die Hausherren kämpften und holten noch einmal alles aus sich raus.

Gebannt sahen die Fans zu, als zuerst Frank Grohmann das 22:22 (56.) erzielte und danach Martin Danowski ein weiteres Mal zum 23:23 (59.) ausglich. Niemanden hielt es mehr auf den Plätzen, als die beiden Bad Blankenburger Akteure in umgekehrter Reihenfolge mit ihren Treffern die Partie entschieden. Den Treffer zum 25:23 erzielte Frank Grohmann quasi mit dem Schlusssignal.

Abgerundet wurde der Nachmittag mit der Meisterehrung des HSV Bad Blankenburg. In die Freude über die Meisterschale mischte sich allerdings auch etwas Wehmut. Denn mit Radoslav Miler, Felix Herholc, Tobias Jahn, Martin Müller, Moritz Rahn, Martin Danowski und Max Florian Köthe verabschiedete der HSV Bad Blankenburg gleich acht verdiente Spieler. Trotzdem wurde die Meisterschaft bis in den Montagabend hinein gefeiert, viele Gespräche zwischen Fans und Mannschaft geführt und Pläne für die kommende Bundesliga Saison geschmiedet.

HSV Bad Blankenburg: Tobias Jahn, Felix Herholc, Frank Grohmann (7), Paul Weyhrauch (8; 2/3), Tomas Zeman, Martin Müller, Martin Danowski (4), Radoslav Miler (3), Moritz Rahn (1), Juraj Geci, Marcel Werner (1), Philipp Große (1)