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Einladung zur Winterwanderung

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Treffpunkt zur Winterwanderung 06.01.2018 um 13:00 Uhr am Vereinshaus
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21.10.2012

Den ersten Schritt getan


Beiden Mannschaften war die Nervosität zum Spielauftakt deutlich anzumerken. Ganze 4 ½ Minuten dauerte es, bis, aus einer bis dahin starken Abwehr und Torhüterleistung der Thüringer Gastgeber heraus, Marcel Werner den ersten Treffer des Abends markierte. HSV Trainer Frank Ihl wechselte dabei seine Devensivvarianten nach Belieben und gab somit der Köthener Offensive immer wieder neue Aufgaben zu lösen. Vor allen Dingen aber zeigte Juraj Niznan seine Klasse und ließ in der HSV-Defensivreihe neben Robert Römermann absolut nichts anbrennen. Die sich dadurch ergebenden Chancen im Angriff nutzte vor allen Dingen Juraj Petko, der zwischen der 11. und 16. Minute gleich dreimal in Folge einnetzte und so, beim Spielstand von 7:3, HG Trainer Andreas Auerbach zum Timeout zwang. Das Köthener Mittel der Wahl war es nun, zunächst HSV Spielmacher Jurij Niznan in eine Manndeckung zu nehmen. Dies tat aber dem Offensivdrang der Kurstädter keinen Abbruch; Paul Weyhrauch sowie Robert Römermann bauten durch sehenswerte Treffer den Vorsprung auf 9: 3 weiter aus (20. Minute). Wenn dem HSV Bad Blankenburg eines im weiteren Verlauf dieser Partie vorzuwerfen war, dann ist es der nun allzu leichtfertige Umgang mit den sich bietenden Chancen. Zu hastig suchten nun oftmals die Ihl-Schützlinge den Abschluss und bereiteten somit Nils Hübscher im Tor der Gäste einfache Erfolgsmomente. Folglich gelang es den Gästen, wieder bis auf drei Tore aufzuschließen (11:8, 28. Minute), bis letztlich Paul Weyhrauch zum 12:08 Halbzeitstand verwandelte.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs zeichnete sich ein unverändertes Bild der Partie: Der HSV verteidigte in großartiger Manier, lediglich Patrick Heddrich und Nauris Auzin im Köthener Trikot gelang es, die Thüringer Abwehrreihen zu durchbrechen. Bereits in der 38. Minute stellte Marcel Werner, erstmals an diesem Abend, einen sieben Tore Abstand für den HSV Bad Blankenburg her (17:10). Als dieser Vorsprung noch in der 48. Minute Bestand hatte (22:15), griffen die Köthener Gäste nun zu außergewöhnlichen Maßnahmen: Fortan wurden sowohl Michal Mrozek, der für Juraj Niznan nun die Regie führte und somit auch Paul Weyhrauch eine Verschnaufminute verschaffte, als auch Niznan selbst in Köthener Manndeckung genommen. Dies bot nun aber Freiräume für Marcel Werner, Ivo Havel und Juraj Petkov, die Ihrem Spiel-, Pass- und Tordrang weiterhin freiem Lauf ließen. Auch wenn die Partie jetzt hitzig wurde und einiges an Emotionalität und Leidenschaft zu Tage förderte, gelang es den Gästen aus Köthen im weiteren Verlauf nicht, dem Spiel eine entscheidende Wende zu geben. Am Ende siegt der HSV verdient und ungefährdet mit 28:21 und führt nun die Tabelle der Mitteldeutschen Oberliga ungeschlagen mit 12:0 Punkten weiterhin an.

Im anschließenden Trainergespräch sprach HG Spielertrainer Ralf Stojan von „der bisher schwächsten Saisonleistung“ seines Teams und bescheinigte der Ihl-Truppe einfach mehr „Abgezocktheit“. Frank Ihl indes lobte die Mannschaftsleistung seines Teams, insbesondere aber auch die Einstellung der Mannschaft auf das Spiel. Ihl warnte aber eindringlich vor den kommenden Gegnern, die alles andere als auf die leichte Schulter zu nehmen sind. “Im Grunde, war das heute nur ein Spiel wie jedes andere. Wir müssen weiter konzentriert und hart arbeiten.“ Einig waren sich beide Trainer aber über Eines: Die Saison ist noch lang und es kann noch viel passieren!

Den ersten Schritt in Richtung Meisterschaft hat aber zweifelsohne der HSV Bad Blankenburg getan.

Für den HSV Bad Blankenburg spielten: Igor Ardan, Felix Herholc, Tobias Jahn, Marcel Werner (5), Sebastian Bock, Radoslav Miler, Paul Weyhrauch (7/1), Juraj Niznan (5), Michal Mrozek (1), Robert Römermann (2), Ivo Havel (5), Florian Schulze, Juraj Petko (3), Erik Merkel