Handball- Nachwuchs- Camp 2017

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Saisoneröffnung beim Drittligisten

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Die Schwarzataler Rasselböcke stellen sich vor

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Der HSV Bad Blankenburg hat wieder einen Fanclub! Die "Schwarzataler Rasselböcke" stellen sich vor!
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02.12.2012

Überzeugender Sieg beim Angstgegner


HSV Apolda – HSV Bad Blankenburg 22:37 (12:17)


Das Thüringenderby gegen Apolda war für Bad Blankenburg über Jahre hinweg eine Auswärtsfahrt ohne nennenswerte Erfolge und stets mit großen Risiken behaftet. Der Favoritenrolle konnte die Mannschaft aus der Stadt unterhalb des Greifensteins nie wirklich gerecht werden. Auch in diesem Jahr lag die Favoritenrolle klar beim HSV Bad Blankenburg, denn die Tabellensituation war eindeutig: Vorletzter gegen Erster. Dennoch fuhren die Gäste wieder mit gemischten Gefühlen in die altehrwürdige Werner-Seelenbinder-Halle nach Apolda. Juraj Pet’ko hat noch immer mit einer Bronchitis zu kämpfen und auch Tobias Jahn konnte wegen einer starken Erkältung nicht trainieren. Somit nahmen beide auf der Bank Platz.


In den ersten Minuten begann Apolda äußerst konzentriert und viele der ca. 80 mitgereisten Fans aus Bad Blankenburg ahnten Böses. Die Gastgeber führten nicht nur 1:0, sondern auch 3:1 und 4:2. Doch nun sah man, dass die Mannschaft um Trainer Frank Ihl in dieser Saison aus einem anderen Holz geschnitzt ist. Clever und abgeklärt zogen sie ab der achten Minute ihre Kreise. Aus dem 4:2 wurde schnell ein 4:7. In diesen Minuten setzte sich vor allem Juraj Niznan gut in Szene. Er führte nicht nur hervorragend Regie, sondern zeichnete sich auch als Torschütze aus. Der Vorsprung wurde bis zur Halbzeit kontinuierlich auf 12:17 ausgebaut.


Daran konnten die Kurstädter auch nach der Halbzeitpause nahtlos anknüpfen und bauten bis kurz vor Spielende ihren Vorsprung weiter aus. Michal Mrozek agierte nun hervorragend als besonnener Spielgestalter. In der 45. Minute stand es 18:26 und das Spiel war entschieden. Bis zur 55. Minute konnten die Zuschauer einen 0:8-Lauf verfolgen, in dem Apolda völlig überfordert schien und sich seinem Schicksal ergab. Unter den Augen des Thüringer Finanzministers Wolfgang Voß und des Apoldaer Bürgermeisters Rüdiger Eisenbrand gab es für die Glockenstädter nichts zu holen. Reihenweise scheiterten sie am Blankenburger Schlussmann Felix Herholc. Nach dem 18:34 in der 55. Minute gestaltete sich das Spiel ausgeglichen und es kam zum Endstand von 22:37. Erfolgreichster Torschütze war erneut Paul Weyhrauch, der elf Tore erzielte und ein hervorragendes Spiel machte.


Die Herbstmeisterschaft hat sich der HSV mit diesem Sieg erkämpft, denn bei zwei ausbleibenden Spielen ist er von der HG Köthen nicht mehr von der Spitzenposition zu verdrängen.



Für den HSV spielten: Herholc, Jahn; Ardan (3), Bock (2), Havel (6), Merkel (3), Miler (3), Mrozek, Niznan (6), Pet’ko, Römermann (1), Schulze, Werner (2), Weyhrauch (11)