Achtelfinale im Thüringenpokal

Achtelfinale im Thüringenpokal

Achtelfinale Thüringenpokal | 11.11.2018 16:00 Uhr | Nordhäuser SV - HSV Bad Blankenburg
Achtelfinale im Thüringenpokal
20.09.2013

Trotz großem Kampf Niederlage in Leipzig


SG LVB Leipzig - HSV Bad Blankenburg 29:22 (13:11)

Der HSV Bad Blankenburg fuhr mit einer Rumpfmannschaft in die Messestadt und kassierte die erwartete Niederlage. Trotz allem muss man der Mannschaft höchsten Respekt für ihre großartige kämpferische Leistung zollen. Wäre im Spiel die eine oder andere Szene anders bewertet worden und hätten wir das nötige Quäntchen Glück gehabt, hätte der HSV eventuell sogar eine Sensation schaffen können. Nur leider erwischte der sonst so gestandene Michal Mrozek einen rabenschwarzen Tag und leider war er bereits die letzte Notlösung auf Halblinks, da wie bereits oft erwähnt unsere etatmäßigen Halblinken Weyhrauch, Niznan und Miler verletzt sind. So lag die gesamte Last auf unserem Halbrechten Elvijs Borodovskis, der in der ersten Halbzeit ein tolles Spiel ablieferte und sechs Tore warf. Die zweite Halbzeit war aber wegen fehlender Kondition oder vielleicht auch aufgrund falschen Trainings absolute Fehlanzeige. Sehr gut hat seine Sache Sven Suton gemacht, der in seiner Einsatzzeit ordentlich Regie führte und mit seinen drei herrlichen Toren erste Duftnoten im Dress des HSV hinterließ.

Der HSV begann mit seinem ersten Sechser Bock, Mrozek, Römermann, Werner, Borodovskis und Merkel recht engagiert und hielt bis zum 6:6 in der 12. Minute glänzend mit. In den nächsten sechs Minuten kassierten die Gäste jedoch vier Tore und so stand es 10:6 für Leipzig. Doch der HSV kämpfte großartig, zwang Leipzig zu Fehlern und kämpfte sich innerhalb von drei Minuten wieder auf 10:9 heran. In der restlichen Minuten der ersten Halbzeit sah man einfach nur schlechten Handball auf beiden Seiten und so wurden mit 13:11 die Seiten getauscht.

Die Gäste kamen gut eingestellt aus der Kabine und erzielten durch Werner im Doppelpack den 13:13-Ausgleich. Als Igor Ardan nach 37 Minuten erstmals die Führung erzielte, glaubten viele der mitgereisten Fans an das Wunder von Leipzig. Sven Suton konnte mit seinem Treffer zum 14:15 die Gäste nochmals in Führung bringen, doch nun war nach 40 Minuten einfach die Luft heraus. Marcel Werner, der mit einem gebrochenen Zeigefinger spielte, feuerte seine Mitspieler weiter an, doch verließen seine Nebenleute die Kräfte. Trainer Ihl versuchte noch mit Auswechslungen und Umstellungen das Spiel der Thüringer zu gestalten, was jedoch gründlich in die Hose ging. So baute Leipzig seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Nach 46 Minuten stand es 20:16, nach 52 Minuten Minuten 23:17. Das Spiel war entschieden und der HSV hatte nichts mehr hinzuzusetzen. Das Spiel wurde nunmehr von beiden Teams nach Hause geschaukelt ohne spielerisch zu überzeugen. Trotz allem gilt den Bad Blankenburger Spielern Respekt, die ohne die vielen Ausfälle sicherlich eine Chance in der Messestadt gehabt hätten.

Für den HSV Bad Blankenburg spielten: Tobias Jahn, Felix Herholc, Erik Merkel (1), Elvijs Borodovskis (7), Robert Römermann (2), Igor Ardan (1), Sebastian Bock, Michal Mrozek, Sven Suton (3), Marcel Werner (8), Max-Florian Köthe