Kantersieg im Spitzenspiel

Kantersieg im Spitzenspiel

11.05.2019 | TL | VfB TM Mühlhausen 09 - HSV Bad Blankenburg | 20:31 (10:18) | Spielbericht OTZ
Zwei Rückkehrer, ein Neuer

Zwei Rückkehrer, ein Neuer

Beim HSV Bad Blankenburg sind die Pläne für die Handball-Saison in der Mitteldeutschen Oberliga schon weit gediehen
Kantersieg im Spitzenspiel
HSV Bad Blankenburg ist endgültig aufgestiegen
Zwei Rückkehrer, ein Neuer
HSV Bad Blankenburg e.V. - Mitteldeutsche Oberliga
11.11.2012

Souveräner Sieg sichert dem HSV die Tabellenspitze

 

Der HSV Bad Blankenburg bleibt in der Mitteldeutschen Oberliga auch weiterhin das Maß aller Dinge. Mit einem überragenden 35:23 demontierten am Samstag die Kurstädter förmlich den heimischen Namensvetter HSV Naumburg-Stößen im Euroville Naumburg und setzten damit Ihre Siegesserie auch im neunten der Saison Spiel fort.


Zufrieden standen am Ende der Partie Spieler und einige der zahlreich mitgereisten Fans im Foyer des Euroville Naumburg, als Robert Römermann mit Blick auf sein Handy die zweite gute Nachricht des Abends in die Menge rief: Der HSV Glauchau siegte mit 35:34 bei der HG Köthen und verschaffte somit den Kurstädtern einen vier Punkte Vorsprung an der Tabellenspitze. Die Freude der Thüringer fand nun (fast) keine Grenzen mehr – die vorangegangene, überragende Leistung der Bad Blankenburger schien nahezu in den Hintergrund zu rücken.

Dabei offenbarten sich bereits in den Anfangsminuten die diesjährigen Luxusprobleme von HSV Trainer Frank Ihl; drei Leistungsträger fehlten in der Startformation. Nicht nur der verletzungsbedingte Ausfall Ivo Havels (Kapselriss) war zu kompensieren – Robert Römermann übernahm dafür auch die Offensivaufgaben – auch Paul Weyhrauch sollte nach seiner genähten Handverletzung zunächst auf der Bank Platz nehmen und Juraj Petko (Fieber) saß nur als absolute Notreserve auf der Bank. Frank Ihl lies also Michal Mrozek auf der Aufbauposition beginnen, Juraj Niznan und Radeck Miler besetzten die Halbpositionen, Marcel Werner und Erik Merkel die Flügel. Retrospektiv wird der HSV Trainer nach dem Spiel feststellen, dass er Michal Mrozek einfach noch mehr Einsatzzeiten auf dieser Position gewähren muss. Denn der überraschte mit brillanten No-Look-Pässen und verdeckten Anspielen seine Nebenmänner oftmals selbst; die von einem sehenswerten Kombinationsspiel geprägte Anfangsphase der Thüringer wurde folglich durch eigene technische Fehler nicht immer mit Zählbarem belohnt. Zudem bewies Thomas Drese im Tor der Naumburger, dessen Verpflichtung erst kurz vor dem Spiel bekannt gegeben wurde, dass die Hausherren mit ihm einen guten Griff gemacht hatten. Bad Blankenburg legte also in der Anfangsphase zwar immer wieder vor, den Hausherren gelang es bis zur elften Spielminute jedoch, wiederholt auszugleichen (4:4). Dann aber schaltete der HSV Express einen Gang höher: Die Abwehr ging nun beherzter zu Werke, Marcel Werner deckte variabel offensiv und im Innenblock rührten Juraj Niznan, Robert Römermann und Radeck Miler Beton an. Durch schnelles Umkehrspiel gelang es Robert Römermann, Erik Merkel und Juraj Niznan, einen Vorsprung von drei Treffern (4:7) zu erzielen. In der 13. Minute dann kam Paul Weyhrauch für Michal Mrozek in das Spiel und wechselte sich mit Juraj Niznan auf der Aufbauposition ab. Nun aber ging auch die Defensive der Naumburger aggressiver zu Werke und zwang den HSV wiederholt zu eigenen Fehlern. In dieser Phase zeigte der HSV Bad Blankenburg aber ein vorbildliches Rückzugsverhalten, so dass die Gastgeber die Früchte ihrer Deckungsarbeit nicht ernten konnten. Tobias Jahn im Tor der Kurstädter tat sein Übriges dazu. In der 19. Spielminute erhöhte Paul Weyhrauch erstmals am Abend den Vorsprung auf vier Tore (6:10); was Ines Seidler, Trainerin des HSV Naumburg-Stößen, sodann zum Anlass nahm, Ihre Männer zu sich zu holen und taktisch nachzujustieren. In Folge wurde auf Seite der Naumburger immer wieder Jan Schindler erfolgreich in Szene gesetzt, während sich auf Seiten den HSV Bad Blankenburg Radeck Miler und Marcel Werner ebenfalls in die Torschützenliste eintrugen. Der Vorsprung der Kurstädter blieb folglich bis zur Halbzeitpause mit fünf Treffern nahezu konstant (12:17).


Die zweiten 30 Minuten begannen die Thüringer wie die Feuerwehr, die Gastgeber wurden in der eigenen Halle förmlich überrannt. Bereits in der 35. Minute setzte Paul Weyhrauch den 20. Treffer des Abends, nur fünf Minuten später hatten die Bad Blankenburger durch einen wunderbaren steal Marcel Werners einen Zehn-Tore-Vorsprung herausgespielt (14:24). Als dann in der 44. Minute Tobias Jahn auch noch den ersten und einzigen 7-Meter der Gastgeber vereitelte, machte sich eine gewisse Resignation in den Reihen der Naumburger breit. Zudem gingen Ines Seidler sichtbar die Alternativen aus, das Umkehrspiel der Naumburger funktionierte zudem überhaupt nicht mehr. Florian Schulze, der inzwischen für den angeschlagenen Robert Römermann dessen Aufgaben übernahm, netzte 15 Minuten vor Ende der Partie zum 16:28 ein und stellte damit erstmalig den finalen 12-Tore Abstand her. Überdies bewies Felix Herholc seine Klasse zwischen den Pfosten und zog in dieser Phase drei Mal in Folge der Gastgeberoffensive den Zahn. Bereits zehn Minuten vor Spielende wechselte Frank Ihl nahezu auf allen Positionen durch. Kapitän Igor Ardan und Michal Mrozek übernahmen nun die Außen-, Sebastian Bock und Max Köthe rückten auf die Halbpositionen. Vor allen Dingen die beiden Nachwuchsspieler zeigten sich durch motivierten Einsatz dankbar für die Einsatzzeiten. Am Ende fanden die Hausherren keinerlei spielerische Mittel mehr, dem nun in allen Belangen überlegenen Kurstädtern Paroli zu bieten. Gemeinsam mit den gut 40 mitgereisten Fans feierte die Mannschaft nach 60 gespielten Minuten den auch in dieser Höhe verdienten 35:23 Auswärtssieg.


Für den HSV Bad Blankenburg spielten: Igor Ardan, Tobias Jahn, Felix Herholc, Erik Merkel (3), Radeck Miler (3), Sebastian Bock, Juraj Niznan (6), Paul Weyhrauch (11), Max Köthe, Robert Römermann (5), Florian Schulze (3), Juraj Petko, Michal Mrozek, Marcel Werner(4)

 
07.11.2012

Viertbeste Abwehr wartet auf den HSV


Der Neunte Spieltag der Mitteldeutschen Oberliga führt den HSV Bad Blankenburg in das südliche Sachsen-Anhalt: Die Mannschaft des HSV Naumburg / Stößen ist dabei noch gut in Erinnerung aus dem Gründungsjahr der Liga geblieben. Nach dem Abstieg in die Sachsen Anhaltliga 2011 nahm Trainerin Ines Seidler den sofortigen Wiederaufstieg mit Ihrem Team ins Visier und setzte dies auch erfolgreich um. Dass die Naumburger nun auch in diesem Jahr wieder viertklassig spielen, zollt auch HSV Trainer Frank Ihl großen Respekt ab: „Naumburg hat sich wirklich sehr gut weiterentwickelt; sie spielen einen schönen schnellen Handball und haben ein gut funktionierendes, flexibles Abwehrsystem.“ Erst 200 Gegentreffer lies dieses Abwehrsystem bisher zu, der viertbeste Wert der Liga.

Daher spiegelt es wohl nicht das wirkliche Leistungspotenzial der Mannschaft wieder, wenn das Team aus Naumburg zur Zeit lediglich auf dem zehnten Tabellenplatz rangiert: Gegen Köthen (26:29) und Staßfurt (24:25) mussten sich die Sachsen-Anhaltiner nur knapp zu Hause geschlagen geben, erst beim letzten Heimspiel gegen Tabellenschlusslicht Apolda gelangen die ersten Heimpunkte. Die restlichen vier Zähler auf der Habenseite brachten die Seidler-Schützlinge aus Ziegelheim und Radis mit ins Euroville. Zudem wurde das Spiel am letzten Wochenende gegen die HSG Wolfen verschoben. Mit den 6:8 Punkten haben die Naumburger genug Spielraum nach unten aber auch gehöriges Potenzial nach oben.

Was also erwartet nun den HSV Bad Blankenburg am Wochenende?

HSV Trainer Frank Ihl sieht das nüchtern: „Wir müssen einfach unser eigenes Spiel durchziehen, uns auf uns selbst konzentrieren. Das man keinen Gegner unterschätzen darf, haben wir ja auch schon zu spüren bekommen. Und Naumburg ist aus meiner Sicht stärker, als es die Tabelle aktuell aussagt. Die sind in jedem Fall nicht zu unterschätzen!“ Dass es über die Favoritenrolle in dieser Partie keine zwei Meinungen geben kann, liegt auf der Hand: Der HSV Bad Blankenburg reist als ungeschlagener Tabellenführer an und, sollte alles planmäßig verlaufen, wird auch als solcher wieder aus dem Euroville abreisen. Ein Selbstläufer aber wird die Partie mit Sicherheit nicht werden.

Der HSV Bad Blankenburg setzt nach Naumburg einen Fanbus ein. Los geht es um 17:15 Uhr an der Geschäftsstelle in der Bahnhofsstraße; Restplätze sind noch zu haben.



Mitteldeutsche Oberliga, 9. Spieltag

HSV Naumburg / Stößen vs. HSV Bad Blankenburg
Anwurf 19:30 Uhr in der Sporthalle Euroville, Naumburg

 
03.04.2012

Einsatz eines Fan- Busses nach Köthen!

 

Am 14.04.2012 fährt ein Fan- Bus zum Auswärtsspiel nach Köthen!


Abfahrt ist 15:15 Uhr am Vereinshaus auf dem Parkplatz an der Stadthalle.

Einige Plätze sind zur Zeit noch verfügbar. Interessenten können sich noch einen Platz im Bus sichern.

Dafür bitte in der Geschäftsstelle unter 036741/ 57905 anrufen oder eine e-mail an die info@hsv-bad-blankenburg senden.

 
12.04.2012

Die Vorentscheidung


Am 23. Spieltag der Mitteldeutschen Oberliga, und damit vier Spieltage vor Ende der Serie 2011/2012, wird um die diesjährige Meisterschaft wohl eine Vorentscheidung fallen. Während die Männer des HSV Bad Blankenburg (2.) bei der aktuellen Nummer drei der Tabelle, der HG 85 Köthen, antreten müssen (Anwurf 19:00 Uhr), wird nur eine Stunde später das Spiel des Tabellenprimus HC Elbflorenz Dresden bei den heimstarken Freibergern (4.) angeworfen. Zweiter gegen Dritter und Erster gegen Vierter - das verspricht nach drei gähnend langen Wochen Handballpause einen hoffentlich hochklassigen - aber mit Sicherheit spannenden - Samstag.


Die HG Köthen wurde, als Drittligaabsteiger, von Saisonbeginn an lange Zeit mit dem sofortigen Wiederaufstieg in Verbindung gebracht und galt folglich als ein Titelaspirant. Tatsächlich teilten sich bis zum zehnten Spieltag die HG und der HSV Tabellenplatz eins; dann aber kam es zum ersten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften und der HSV konnte sich mit einem 36:34 Heimsieg zwei wertvolle Punkte in die Bücher schreiben. Für die HG geht es am kommenden Samstag aber nicht nur um eine pure Revanche der Hinspielniederlage: Mit nur vier Punkten Abstand lauert die HSG Freiberg im Nacken der Sachsen-Anhaltiner; bei einem Sieg der Freiberger am Samstag gegen Dresden, würde auch das Rennen um die Bronzemedaille nochmals eröffnet werden. Wollen die Köthener also unter den ersten drei ins Saisonziel kommen, müssen sie zu Hause punkten.


Auf genau diese Chance der Freiberger muss auch der HSV Bad Blankenburg bauen. Aus eigener Kraft können die Männer von Trainer Frank Ihl die Tabellenführung nicht mehr erobern; entweder stolpern die Dresdner in einem der kommenden Spiele, oder die Meisterschaft geht in diesem Jahr an die Elbe. Mit Blick auf das Restprogramm beider Mannschaften darf man also nahezu getrost von einer Vorentscheidung am Samstag sprechen. (Wobei der HC noch eine durchaus schwere Aufgabe gegen die HG Köthen zu Hause am übernächsten Spieltag lösen muss). Der HSV muss aber dafür auch seine eigenen Hausaufgaben konsequent machen und bei zählt nur ein Sieg am Samstag. Um nach der langen Spielpause wieder etwas Spielpraxis zu gewinnen, verabredeten die Trainer Ihl und Friedrich (SV Hermsdorf) kurzerhand ein Trainingsspiel. Erfreulich ist auch, dass Ihl wohl personell aus dem Vollen schöpfen kann; die Krankenstation des HSV ist momentan unbelegt. Es kann also aufgehen zum Endspurt der Saison 2011 / 2012!


Für die mitreisenden Fans setzt der HSV Bad Blankenburg einen Fanbus ein. Es sind noch wenige Restplätze frei; Reservierungen nimmt die Geschäftsstelle entgegen.



Mitteldeutsche Oberliga, 23. Spieltag, 14.04.2012
HG 85 Köthen vs. HSV Bad Blankenburg
Heinz-Fricke-Sporthalle, Köthen

Anwurf 19:00 Uhr

 
18.11.2011

Michal Mrozek fällt für den Rest der Saison aus


Michael Mrozek, der erst im Sommer zum HSV wechselte, wird aller Voraussicht nach in dieser Saison nicht mehr für den HSV Bad Blankenburg auflaufen können. Die Auswertung der MRT Untersuchung im linken Knie brachte gestern die schlechte Nachricht: Kreuzbandriss. Letztendliche Klarheit - auch über die Schwere der Verletzung, notwendige medizinische Eingriffe und damit auch den Rehabilitationszeitraum wird eine Arthroskopie in den nächsten Tagen bringen.

Damit bricht HSV Trainer Frank Ihl auch ein wichtiger Leistungsträger und eine Option auf der Rückraum Mitte Postion weg. Michal brachte es in seinen neun Liga Einsätzen auf bereits 44 Tore.


Vereinsspitze, Verantwortliche und Fans wünschen Michal eine schnelle Genesung!

   

 

 

 
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