Saale Füchse starten mit klarem Auswärtssieg in die Rückrunde
Das C‑Jugend Team der Saale Füchse ist mit einem deutlichen Ausrufezeichen in die Rückrunde gestartet. Beim Auswärtsspiel in Suhl setzte sich der C-Jugend Nachwuchs souverän mit 37:28 durch und untermauerte damit eindrucksvoll seine Tabellenführung in der Oberliga.
Von Beginn an zeigten die Füchse, dass sie die Winterpause gut genutzt hatten. Das Team trat konzentriert, spielfreudig und mit viel Tempo auf. Besonders im Angriff fanden die Jungs schnell ihren Rhythmus und erspielten sich klare Torchancen. Suhl hielt in der Anfangsphase noch dagegen, doch mit zunehmender Spieldauer setzte sich die spielerische Überlegenheit der Gäste immer deutlicher durch.
Entscheidend war erneut das mannschaftlich geschlossene Auftreten. Die Abwehr arbeitete aufmerksam, eroberte zahlreiche Bälle und leitete immer wieder schnelle Gegenstöße ein. Im Positionsangriff überzeugten die Füchse mit klaren Aktionen, gutem Zusammenspiel und einer breiten Torschützenverteilung. Suhl kämpfte tapfer, fand aber kaum Mittel, um den Druck der Gäste dauerhaft zu brechen.
Mit dem Sieg bauen die Saale Füchse ihre beeindruckende Serie weiter aus. Nach acht Spielen steht das Team nun bei 15:1 Punkten und bleibt damit unangefochten an der Tabellenspitze. Der Vorsprung auf das Verfolgerfeld wächst, während die Füchse ihre eigene Linie konsequent fortsetzen: konzentriert, zielstrebig und mit viel Spielfreude.
Der klare Erfolg in Suhl ist ein starker Start in die Rückrunde – und ein weiteres Zeichen dafür, wie stabil und selbstbewusst das Team aktuell auftritt.
Die Saale Füchse bleiben das Maß der Dinge in der Liga.
Saale Füchse: Emil Rescher, Ben Schütze, Jannis Schwertner (1), Luc Santi (1), André Heerwagen (2), Anton Siebert (5), Richard Protze (6), Elias Schau, Noah Klose (5), Florian Kaufmann, Maximilian Dietzel (3), Mateo Lieske, Tim Volkmar (14; 3/3), Luis Pletz
HSV Bad Blankenburg unterliegt Pirna/Heidenau im Rückrundenauftakt
Der HSV Bad Blankenburg ist mit einer Niederlage in die Rückrunde der Regionalliga Mitteldeutschland gestartet. Gegen die SG Pirna/Heidenau musste sich das Team am Sonntag mit 25:34 geschlagen geben. Nach einem intensiven Hinspiel, welches der HSV Bad Blankenburg noch für sich entscheiden konnte, erwies sich Pirna dieses Mal als zu abgeklärt, zu effizient und in den entscheidenden Phasen einfach stabiler.
Die Anfangsminuten verliefen ausgeglichen. Der HSV Bad Blankenburg fand gut ins Spiel, setzte im Angriff klare Akzente und hielt Pirna zunächst auf Augenhöhe. Doch Mitte der ersten Halbzeit kippte das Spiel: Technische Fehler, ungenaue Abschlüsse und ein zunehmend stärker werdender Gäste‑Torhüter sorgten dafür, dass Pirna sich Schritt für Schritt absetzen konnte. Der HSV Bad Blankenburg kämpfte, blieb dran, doch der Gast nutzte nahezu jede Lücke konsequent aus.
In der zweiten Halbzeit versuchte Bad Blankenburg, das Spiel noch einmal zu drehen. Phasenweise gelang es, den Rückstand zu verkürzen und das Publikum mitzunehmen. Doch immer dann, wenn der HSV Bad Blankenburg näher herankam, fand Pirna die passende Antwort – sei es über das Tempospiel, über die Außen oder durch individuelle Klasse im Rückraum. Am Ende setzte sich die größere Konstanz der Gäste durch.
Mit der Niederlage rutscht der HSV Bad Blankenburg auf Platz 10 der Tabelle (13:19 Punkte), bleibt aber weiterhin in Schlagdistanz zum Mittelfeld. Pirna hingegen festigt mit nun 20:12 Punkten seine Position in der oberen Tabellenhälfte.
Trotz des Ergebnisses zeigte der HSV Bad Blankenburg über weite Strecken Einsatz, Wille sowie Kampfgeist. Das Team aus der Lavendelstadt weiß jedoch, dass es in den kommenden Wochen wieder stabiler auftreten muss, um die engen Spiele auf ihre Seite zu ziehen. Die nächste Chance bietet sich bereits am kommenden Sonntag – dann wartet mit dem USV Halle ein weiteres Topteam der Liga.
HSV Bad Blankenburg: Til Scherer (1), Juraj Geci, Jonas Bogatzki, Daniel Kyvala (3), Benas Vaicekauskas, Quentin Graefe, Dominik Doskar (1), Matej Scherer (4), Josef Jonas (3), Jan Hermanovsky, Kristian Uhrinak (3), Jacob Lutz, Vaclav Kovar (10; 4/5)