Saale Füchse C-Jugend besteht Härtetest in Mühlhausen
Die Saale‑Füchse bleiben das Maß aller Dinge in der Oberliga. Mit einem hart erkämpften 25:23‑Auswärtssieg beim VfB TM Mühlhausen 09 behauptete die Mannschaft nicht nur ihre Tabellenführung, sondern zeigte einmal mehr, warum sie in dieser Saison ungeschlagen an der Spitze steht. Es war ein Spiel, welches den jungen Füchsen alles abverlangte – körperlich, taktisch und mental.
Das Duell begann mit einem offenen Schlagabtausch. Die Saale‑Füchse erwischten den besseren Start, führten früh mit 6:3 und überzeugten in dieser Phase mit einer starken Abwehrarbeit sowie klaren Abschlüssen. Besonders Anton Siebert und Richard Protze setzten zu Beginn wichtige Akzente. Doch Mühlhausen kämpfte sich zurück, nutzte kleine Unkonzentriertheiten der Gäste und drehte das Spiel zwischenzeitlich sogar auf 8:7. Das Füchse Team blieb jedoch ruhig, fanden wieder zu seinem Rhythmus und retteten ein 13:13 in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein intensives Spiel, in dem beide Teams um jeden Ball kämpften. Die Saale‑Füchse zeigten nun ihre ganze Klasse. Maximilian Dietzel sowie Tim Volkmar übernahmen Verantwortung, trafen aus dem Rückraum und vom Siebenmeterpunkt, während Noah Klose wichtige Treffer aus dem Spiel heraus beisteuerte. Immer wieder gelang es den Gästen, sich auf zwei bis drei Tore abzusetzen, doch Mühlhausen blieb hartnäckig und verkürzte mehrfach.
In der Schlussphase bewies der Nachwuchs aus dem Städtedreieck dann die Reife eines Spitzenreiters. Mit einem konzentrierten Endspurt brachten die Saale‑Füchse den Sieg souverän über die Zeit und feierten einen wichtigen Auswärtserfolg.
Mit nun 21:1 Punkten führt das Saale Füchse Team die Tabelle weiterhin klar an. Der Sieg in Mühlhausen war ein echter Charaktertest – und die Mannschaft hat ihn mit Bravour bestanden. Der Saale Füchse Nachwuchs bleibt damit auf Meisterschaftskurs und erwartet mit viel Selbstvertrauen die kommenden Aufgaben.
Saale Füchse: Florian Kaufmann, Luca Stauche (2), Jannis Schwertner, Luc Santi, Anton Siebert (4), Richard Protze (4), Elias Schau, Noah Klose (4), Maximilian Dietzel (5; 1/1), Tim Volkmar (6; 2/5)
Saale Füchse A-Jugend verliert deutlich in Erfurt
Die A‑Jugend der Saale‑Füchse musste am Samstag eine klare Auswärtsniederlage hinnehmen. Beim HSC Erfurt unterlag das Team mit 23:34 und konnte nur in der Anfangsphase mithalten. Danach übernahm der Gastgeber zunehmend die Kontrolle und entschied das Spiel verdient für sich.
Dabei begann das Spiel vielversprechend. Die Saale Füchse starteten konzentriert, führten nach fünf Minuten mit 3:1 und zeigten in dieser Phase ein gutes Umschaltspiel. Nico Geßler sowie Luca‑David Röse setzten die ersten Treffer, während der Abwehrblock zunächst stabil stand. Doch Erfurt fand schnell ins Spiel und drehte die Partie mit einem starken Lauf. Besonders Clemens Geyersbach war kaum zu stoppen und brachte den Gastgeber mit seiner Wurfkraft immer wieder in Führung.
Die Füchse hielten bis zur Mitte der ersten Halbzeit dagegen, doch technische Fehler sowie Zeitstrafen brachten sie zunehmend aus dem Rhythmus. Erfurt nutzte diese Phase konsequent und setzte sich bis zur Pause auf 13:9 ab. Der Gast hatte zwar immer wieder gute Aktionen, konnten aber nicht verhindern, dass der Gastgeber das Tempo bestimmte.
Nach dem Seitenwechsel wurde der Unterschied zwischen beiden Mannschaften deutlicher. Erfurt agierte mit viel Druck aus dem Rückraum, spielte variabel und nutzte nahezu jede Lücke in der Füchse Abwehr. Der Gast aus dem Städtedreieck kämpfte tapfer, doch die Fehlerquote blieb zu hoch, um das Spiel noch einmal eng zu gestalten. Maximilian Leisner stemmte sich mit sieben Treffern gegen die Niederlage, auch Luca‑David Röse sowie Jonas Koch setzten wichtige Impulse, doch insgesamt fehlte die Durchschlagskraft, um Erfurt noch ernsthaft zu gefährden.
In der Schlussphase zog der HSC weiter davon und entschied das Duell souverän. Für die Saale‑Füchse bedeutet der Punktverlust einen Rückschlag, doch die Tabelle bleibt eng. Mit 6:8 Punkten steht das Team weiterhin auf Rang drei und hat alle Möglichkeiten, sich in den kommenden Wochen wieder zu stabilisieren.
Nun gilt es, das Spiel schnell abzuhaken, die eigenen Fehler zu analysieren und im nächsten Spiel wieder mutiger sowie konsequenter aufzutreten.
Saale Füchse: Max-Ole Schmidt, Chris Büttner, Luca-David Röse (5; 0/1), Ben Stiehler, Nico Geßler (3), Jonas Koch (3), Anton Ehnert (2), Niklas Wiehle, Maximilian Leisner (7), Jannik Jahns (3; 1/1)
Saale Füchse B-Jugend setzt starkes Ausrufezeichen gegen Eisenach
Die B‑Jugend der Saale Füchse bleibt in der Oberliga ebenfalls das Maß aller Dinge. Mit einem souveränen 32:23‑Heimsieg gegen den ThSV Eisenach festigte die Mannschaft ihre Tabellenführung und zeigte über weite Strecken eine beeindruckend reife Leistung. Von Beginn an bestimmten die Füchse das Tempo, spielten variabel und ließen keinen Zweifel daran, dass sie die Punkte in der Guts Muths‑Halle behalten wollten.
Der Start in das Duell verlief vielversprechend. Niklas Kaufmann eröffnete den Torreigen, und Finley Detko legte kurz darauf nach. Der Gast aus Eisenach hielt zunächst noch dagegen, doch spätestens ab der sechsten Minute übernahmen die Saale Füchse endgültig die Kontrolle. Detko verwandelte sicher vom Siebenmeterpunkt, Miroslav Frolov setzte sich mehrfach kraftvoll durch und die Abwehr stand kompakt. So wuchs der Vorsprung schnell auf 8:3 an.
Eisenach versuchte mit einer Auszeit gegenzusteuern, doch die Füchse blieben stabil. Immer wieder fanden sie Lösungen über den Rückraum oder den Außenpositionen, während die Defensive den Gast zu schwierigen Würfen zwang. Bis zur Pause behaupteten die Saale‑Füchse ihren Vorsprung und gingen mit einem verdienten 15:12 in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel legten der Gastgeber noch einmal zu. Die Abwehr arbeitete nun noch konsequenter, im Angriff folgte eine starke Phase, in der die Füchse Tor um Tor davonzogen. Frolov, Kaufmann und Detko prägten das Spiel mit ihren Treffern, während Leon Franke vom Siebenmeterpunkt eiskalt blieb. Zwischen der 33. und 40. Minute setzten sich die Saale‑Füchse entscheidend ab und führten erstmals mit neun Toren.
Eisenach kämpfte weiter, doch die Füchse hatten auf jede Aktion eine Antwort. Besonders in der Schlussphase zeigte das Team ihre Breite im Kader. Luca‑Tim Gebhardt, Friedrich Felbel und erneut Franke sorgten dafür, dass der Vorsprung nicht mehr schrumpfte. Mit dem 32:23‑Endstand feierten die Saale‑Füchse einen hochverdienten Heimsieg.
Mit nun 15:3 Punkten bleiben die Saale‑Füchse Tabellenführer und haben ihre starke Form eindrucksvoll bestätigt. Das Team überzeugt durch mannschaftliche Geschlossenheit, klare Abläufe sowie einer beeindruckenden Konstanz. Der Sieg gegen Eisenach war ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer herausragenden Saison.
Saale Füchse: Maik Schmied, Friedrich Felbel (1), Finley Detko (6; 2/3), Timo Lehrer, Leon Franke (4; 2/2), Wilhelm Felbel, Duc-An Pham, Gabriel Hirt, Miroslav Frolov (7), Niklas Löser (4), Niklas Kaufmann (8), Luca-Tim Gebhardt (2)
U21 Perspektivkader unterliegt knapp in Eisenberg
Die U21 der kooperierenden Vereine HSV Bad Blankenburg und HSG Saalfeld/Könitz II hat am Sonntag eine unglückliche Auswärtsniederlage hinnehmen müssen. Beim TSV Eisenberg unterlag die Mannschaft mit 24:26, obwohl sie über weite Strecken das Spiel kontrollierte und zur Halbzeit noch mit 13:10 führte. Am Ende entschieden Kleinigkeiten, Zeitstrafen und eine starke Schlussphase der Gastgeber das Duell.
Die Begegnung begann ausgeglichen, beide Teams fanden schnell in den Rhythmus. Richard Prang und Marc Freimuth sorgten für die ersten Treffer der HSG, während Eisenberg über den wurfstarken Kevin Groblewski antwortete. Bis zur Mitte der ersten Halbzeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem die Saale Füchse U21 immer wieder Lösungen fand und sich Schritt für Schritt absetzte. Besonders Florian Geßler und Jonas Koch setzten wichtige Akzente, während die Abwehr konzentriert arbeitete.
In der Schlussphase des ersten Spielabschnitts nutzten die U21 ihre Chancen konsequent. Prang, Koch sowie Ehnert trafen in Serie und auch die Defensive stand stabil. Mit dem 13:10‑Halbzeitstand hatte sich der Gast eine gute Ausgangsposition erarbeitet.
Nach dem Seitenwechsel blieb der junge Perspektivkader zunächst das spielbestimmende Team. Freimuth und Geßler erhöhten auf 16:11, die Partie schien weiter in Richtung der Gäste zu kippen. Doch Eisenberg fand über Kampf und eine zunehmend härtere Abwehr zurück ins Spiel. Mehrere Zeitstrafen gegen die Gäste aus dem Städtedreieck brachten das Team aus dem Rhythmus, während der Gastgeber seine Überzahlsituationen konsequent nutzte.
Zwischen der 35. und 40. Minute drehte Eisenberg das Spiel. Teichmüller, Lehmann und Groblewski trafen nahezu im Minutentakt, während die Saale Füchse im Angriff zu viele Chancen liegen ließen. Zwar kämpften sich die U21 immer wieder heran, doch die entscheidenden Treffer gelangen nun den Gastgebern. In der Schlussphase verkürzten Prang und Freimuth noch einmal, doch Eisenberg brachte den knappen Vorsprung über die Zeit.
Trotz der Niederlage zeigte die U21 eine engagierte Leistung und bewies erneut, dass sie mit jedem Team der Liga mithalten kann. Mit 10:12 Punkten bleibt die Mannschaft im Tabellenmittelfeld und hat weiterhin alle Möglichkeiten, sich in den kommenden Wochen nach oben zu arbeiten.
Saale Füchse U21: Ben Stiehler, Jonas Koch (3), Anton Ehnert (1), Niklas Wiehle, Marc Freimuth (6; 0/1), Florian Geßler (5), Nick Schumann, Florian Jahns, Richard Prang (7), Adrian Kohl (2), Jannik Jahns (0/1)
Erste Männermannschaft des HSV Bad Blankenburg feiert deutlichen Auswärtssieg in Oebisfelde
Der HSV Bad Blankenburg hat am Sonntag ein eindrucksvolles Ausrufezeichen gesetzt. Mit einem klaren 37:27‑Erfolg beim SV Oebisfelde 1895 sicherte sich die Mannschaft zwei wichtige Auswärtspunkte und bestätigte damit den positiven Trend der vergangenen Wochen. Von Beginn an dominierten die Bad Blankenburger das Spiel, zeigten eine starke Teamleistung und ließen dem Gastgeber kaum Raum zur Entfaltung.
Die Gäste aus Bad Blankenburg erwischten einen perfekten Start. Bereits nach vier Minuten führten die Gäste mit 4:0, angetrieben von einem konzentrierten Tempospiel und einer aggressiven Abwehr. Daniel Kyvala, Josef Jonas, Norbert Ban und Vaclav Kovar sorgten für die frühe Führung, während Oebisfelde kaum Lösungen fand. Erst ein Siebenmeter brachte den Gastgeber auf die Anzeigetafel, doch der HSV Bad Blankenburg blieb klar tonangebend.
Nach der frühen Auszeit der Hausherren kam Oebisfelde zwar etwas besser ins Spiel, doch Bad Blankenburg behielt die Kontrolle. Immer wieder setzten Kyvala, Scherer und Kovar entscheidende Akzente im Angriff. Auch in Unterzahlsituationen blieb der HSV Bad Blankenburg stabil und verteidigte seinen Vorsprung mit viel Einsatz. Zur Pause führten die Bad Blankenburger verdient mit 16:12.
Nach dem Seitenwechsel legte der HSV Bad Blankenburg noch einmal zu. Die Abwehr arbeitete nun noch konsequenter und im Angriff folgte eine Phase, in welcher der Gast aus dem Schwarzatal nahezu jeden Angriff erfolgreich abschloss. Kyvala übernahm Verantwortung und erzielte insgesamt neun Treffer, während Kovar mit acht Toren ebenfalls herausragte. Auch Scherer, Doskar und Konárik trugen sich regelmäßig in die Torschützenliste ein.
Oebisfelde versuchte, mit Härte sowie Tempo gegenzuhalten, doch der HSV Bad Blankenburg blieb unbeeindruckt. Besonders in der Schlussviertelstunde zeigte das Team seine ganze Breite im Kader. Ban, Doskar sowie Standhardt sorgten dafür, dass der Vorsprung weiter anwuchs. Mit einem konzentrierten Endspurt schraubten die Bad Blankenburger das Ergebnis schließlich auf 37:27 und feierten einen hochverdienten Auswärtssieg.
Mit nun 19:21 Punkten verbessert sich der HSV Bad Blankenburg auf Rang neun und bleibt in Schlagdistanz zum Tabellenmittelfeld. Die Leistung in Oebisfelde war ein starkes Signal: Das Team ist stabil, spielfreudig und bereit, in den kommenden Wochen weiter Boden gutzumachen.
HSV Bad Blankenburg: Norbert Ban (3), Til Scherer (5), Daniel Kyvala(9; 1/1), Benas Vaicekauskas, Quentin Graefe(1), Dominik Doskar (3), Josef Jonas (3), Michael Konarik (2), Jan Hermanovsky (2), Julius Standhardt (1), Juraj Geci, Jacob Lutz, Vaclav Kovar (8; 0/2)