Deutlicher Auswärtserfolg: Saale Füchse verteidigen die Tabellenführung
Die männliche B-Jugend der Saale Füchse hat ihre starke Form eindrucksvoll bestätigt und beim HSV Apolda 1990 einen souveränen 42:24-Auswärtssieg gefeiert. Mit dem deutlichen Erfolg verteidigte die Mannschaft nicht nur ihre Tabellenführung, sondern setzte auch ein klares Ausrufezeichen im Duell der beiden bis dahin führenden Teams der Regionsoberliga.
Die Begegnung begann zunächst ausgeglichen. Beide Mannschaften lieferten sich in den ersten Minuten einen offenen Schlagabtausch, bei dem sich keine Seite entscheidend absetzen konnte. Nach gut zwölf Minuten lag Apolda sogar noch knapp mit 10:9 in Führung. Die Gastgeber profitierten dabei vor allem von der Treffsicherheit ihres besten Torschützen Cedric Frenzel.
Doch die Saale Füchse reagierten eindrucksvoll. Angeführt von einem überragenden Lukas Löser fanden die Gäste immer besser ins Spiel und drehten die Partie innerhalb weniger Minuten. Mit einer starken Abwehrleistung sowie konsequent ausgespielten Angriffen erspielten sich die Füchse Tor um Tor einen Vorsprung. Aus dem knappen Rückstand wurde zunächst eine Führung und anschließend eine deutliche Überlegenheit. Bis zur Halbzeit hatten sich die Gäste bereits auf 21:15 abgesetzt.
Nach dem Seitenwechsel knüpfte die Mannschaft nahtlos an ihre starke Leistung an. Während die Defensive kaum noch klare Torchancen zuließ, wurde im Angriff weiterhin mit hohem Tempo sowie großer Effektivität agiert. Bereits nach knapp 35 Minuten betrug der Vorsprung acht Tore, wenig später war die Partie beim Stand von 30:21 praktisch entschieden.
Besonders beeindruckend war die mannschaftliche Geschlossenheit der Saale Füchse. Immer wieder fanden unterschiedliche Spieler den Weg zum Tor, sodass der Gastgeber die Angriffe nur schwer kontrollieren konnten. Während Apolda in der Schlussphase zunehmend die Kräfte schwanden, bauten die Gäste ihren Vorsprung konsequent weiter aus.
Mit einem starken Schlussspurt erhöhte die Mannschaft den Vorsprung schließlich auf achtzehn Tore und feierte am Ende einen auch in dieser Höhe verdienten 42:24-Erfolg.
Erfolgreichster Werfer der Saale Füchse war Lukas Löser mit zwölf Treffern. Ebenfalls überzeugten Maximilian Dietzel mit sieben Toren sowie André Heerwagen mit sechs Treffern. Darüber hinaus trugen sich Tim Volkmar, Noah Klose, Ben Bergner sowie weitere Spieler in die Torschützenliste ein und unterstrichen die Ausgeglichenheit des Teams.
Durch den Erfolg bleiben die Saale Füchse mit 5:1 Punkten Tabellenführer der Regionsoberliga. Mit nunmehr 99 erzielten Toren und einer Tordifferenz von +31 hat die Mannschaft ihre Ambitionen eindrucksvoll untermauert und geht mit viel Selbstvertrauen in die kommenden Aufgaben.
Saale Füchse: Maik Moritz Schmied, Tim Volmar (5; 1/1), Lennox Luis Kocinski (1), Oskar Schleiffer (2), Luca Veit Stauche, Noah Klose (4), Lukas Löser (12; 1/1), Ben Bergner (4), Luc Paul Santi (1), André Heerwagen (6), Maximilian Dietzel (7)
Dritter Sieg im dritten Spiel: U21 behauptet sich in der Spitzengruppe
Der U21-Perspektivkader der Saale Füchse bleibt in der Regionsoberliga weiterhin ungeschlagen. Im Heimspiel gegen den HBV Jena 90 III setzten sich die Saale Füchse in der Guts Muths-Halle Bad Blankenburg verdient mit 35:23 durch und feierte damit den dritten Sieg im dritten Saisonspiel.
Die Begegnung begann zunächst ausgeglichen. Die Gäste aus Jena erwischten den besseren Start und konnten sich mehrfach knapp in Führung bringen. Nach gut elf Minuten lag der HBV noch mit 8:6 vorne. Die Gastgeber ließen sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen und arbeiteten sich Schritt für Schritt zurück in das Duell.
Angeführt von einem starken Marc Freimuth sowie einem treffsicheren Niklas Kaufmann fand der U21 Perspektivkader aus dem Städtedreieck immer besser ins Spiel. Mit zunehmender Spieldauer stabilisierte sich vor allem die Defensive, während im Angriff die Chancen konsequenter genutzt wurden. Mitte der ersten Halbzeit gelang erstmals die Führung, welche anschließend kontinuierlich ausgebaut wurde. Beim Stand von 16:12 ging es schließlich mit einem verdienten Vier-Tore-Vorsprung in die Pause.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die U21 konzentriert. Zwar konnte Jena den Rückstand zunächst noch einmal auf einen Treffer verkürzen, doch die Gastgeber hatten stets das passende Gegenmittel parat. Besonders zwischen der 37. und 50. Minute zog der U21 Perspektivkader aus dem Städtedreieck das Tempo deutlich an und entschied die Partie mit einem starken Zwischenspurt.
Aus einem 18:17 wurde innerhalb weniger Minuten ein komfortabler Vorsprung von zehn Toren. Der Gast fanden kaum noch Mittel gegen die stabile Abwehrarbeit der Hausherren, während die Saale Füchse im Angriff nahezu jeden Fehler des Gegners bestraften.
In der Schlussphase ließ die Mannschaft nichts mehr anbrennen und baute den Vorsprung weiter aus. Mit dem Schlusspfiff stand ein deutlicher 35:23-Heimerfolg auf der Anzeigetafel, welcher auch in dieser Höhe verdient war.
Maßgeblichen Anteil am Erfolg hatte Marc Freimuth, der mit elf Treffern bester Werfer der Partie wurde. Ebenfalls überzeugten Niklas Kaufmann mit sieben Toren sowie Justin Schlosser, der alle drei Siebenmeter sicher verwandelte und insgesamt vier Treffer erzielte. Auch Richard Prang, Duc-An Pham und die übrigen Mannschaftskameraden reihten sich in die starke Mannschaftsleistung ein.
Durch den dritten Sieg im dritten Spiel bleiben die U21 Saale Füchse mit 6:0 Punkten in der Spitzengruppe der Regionsoberliga vertreten. Lediglich die Wölfe Erfurt II stehen aufgrund der besseren Tordifferenz noch vor dem Perspektivkader der Saale Füchse. Die Mannschaft hat damit ihren gelungenen Saisonstart eindrucksvoll bestätigt und geht ebenfalls mit viel Selbstvertrauen in die kommenden Aufgaben.
Saale Füchse: Wilhelm Felbel, Gabriel Hirt (1), Nick Schumann (1), Leon Franke (1), Marc Freimuth (11), Friedrich Felbel (2), Niklas Kaufmann (7), Jacob Arthur Lutz, Maximilian Leisner (1), Jonas Koch, Richard Prang (3), Luca-Tim Gebhardt (1), Duc-An Pham (3), Anton Ehnert, Kilian Schwertner, Justin Schlosser (4; 3/3)
Last-Minute-Jubel in Bad Blankenburg: HSV ringt Oebisfelde nieder
Der HSV Bad Blankenburg hat seinen positiven Trend fortgesetzt und in der Regionalliga Mitteldeutschland den zweiten Sieg in Folge eingefahren. Gegen den SV Oebisfelde 1895 aus Sachsen-Anhalt setzte sich die Mannschaft in einem hochspannenden Spiel mit 32:31 durch. Die Entscheidung fiel dabei erst zwölf Sekunden vor dem Schlusspfiff, als Jan Hermanovsky die Guts Muths-Halle mit seinem Siegtreffer zum Beben brachte.
Vor einer stimmungsvollen Kulisse entwickelte sich von Beginn an das erwartet enge Duell zweier Mannschaften, welche sich im Tabellenmittelfeld wichtige Punkte sichern wollten. Die Gäste erwischten den besseren Start und lagen mehrfach mit zwei Treffern in Führung. Der HSV Bad Blankenburg musste zunächst einem Rückstand hinterherlaufen, ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen.
Vor allem Václav Kovár übernahm früh Verantwortung und hielt seine Mannschaft mit wichtigen Treffern im Spiel. Unterstützt von Norbert Ban, Dominik Doskar sowie Dorian Kopczynski gelang es den Grün-Gelben immer wieder, den Rückstand auszugleichen. Dennoch blieb Oebisfelde bis zur Pause leicht tonangebend und nahm eine knappe 16:15-Führung mit in die Kabine.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel völlig offen. Der HSV Bad Blankenburg kam konzentriert zurück auf das Spielfeld und schaffte durch Norbert Ban erstmals die Führung zum 22:21. Doch Oebisfelde zeigte, warum der Gast trotz seiner Tabellenposition über große Qualität verfügt. Die Gäste fanden immer wieder Antworten und hielten das Spiel bis in die Schlussphase offen.
In der Schlussviertelstunde entwickelte sich ein echter Handballkrimi. Die Führung wechselte mehrfach, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Zwar lag Oebisfelde Mitte der zweiten Halbzeit noch mit zwei Treffern in Front, doch der HSV Bad Blankenburg kämpfte sich erneut zurück und bewies große Moral.
Als die Gäste in der 59. Minute zum 31:31 ausglichen, schien vieles auf eine Punkteteilung hinzudeuten. Trainer sowie Mannschaft nutzten die letzte Auszeit, um den finalen Angriff vorzubereiten. Gastgeber Bad Blankenburg spielte die verbleibende Zeit ruhig herunter und fandschließlich die entscheidende Lücke. Zwölf Sekunden vor der Schlusssirene traf Jan Hermanovsky zum umjubelten 32:31. Die Halle verwandelte sich anschließend in ein Tollhaus.
Die Grundlage für den Erfolg war erneut eine geschlossene Mannschaftsleistung. Herausragender Akteur auf Seiten des HSV Bad Blankenburg war Václav Kovár, welcher mit zwölf Treffern einmal mehr seine Klasse unter Beweis stellte. Dorian Kopczynski steuerte sechs Tore bei, Norbert Ban war viermal erfolgreich. Auch Dominik Doskar sowie Jan Hermanovsky setzten in den entscheidenden Momenten wichtige Akzente.
Mit nun 8:6 Punkten festigt der HSV Bad Blankenburg seinen Platz im oberen Tabellenmittelfeld der Regionalliga Mitteldeutschland. Besonders erfreulich: Nach dem dramatischen Auswärtserfolg in Wittenberg gelang nun auch vor heimischem Publikum ein wichtiger Sieg gegen einen direkten Konkurrenten.
Der Erfolg gegen den Vertreter aus Sachsen-Anhalt zeigt erneut, dass der HSV Bad Blankenburg in Deutschlands vierthöchster Spielklasse angekommen ist. In einer ausgeglichenen Regionalliga, in der Kleinigkeiten über Sieg sowie Niederlage entscheiden, bewiesen die Grün-Gelben diesmal die stärkeren Nerven und wurden dafür mit zwei wichtigen Punkten belohnt.
HSV Bad Blankenburg: Jirí Cernota, Norbert Ban (4), Til Scherer (2), Ivo Havel (1), Jonas Bogatzki, Benas Vaicekauskas, Kristián Uhrinák (1), Dominik Doskar (3), Florian Geßler, Josef Jonás (1), Dorian Kopczynski (6), Jan Hermanovsky (2), Václav Kovár (12; 6/7)