Die erste Männermannschaft des HSV Bad Blankenburg lieferte sich am Sonntag in der Guts Muths‑Halle ein packendes Duell mit dem HC Burgenland, welches am Ende denkbar knapp mit 29:30 verloren ging. Die Zuschauer erlebten ein hochklassiges Regionalligaspiel, das bis zur letzten Sekunde Spannung und Dramatik bot.
Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Partie, in der die Gäste zunächst den besseren Start erwischten. Doch Bad Blankenburg ließ sich nicht beeindrucken, kämpfte sich mit viel Einsatz zurück. Besonders Stefan Remke und Quentin Graefe sorgten mit ihren Treffern dafür, dass der HSV Bad Blankenburg den Anschluss hielt. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit ging es mit einer knappen 18:17‑Führung für den Gastgeber in die Pause.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel ein offener Schlagabtausch. Kristian Uhrinak zeigte seine Nervenstärke vom Siebenmeterpunkt, während Vaclav Kovar und Josef Jonas wichtige Tore beisteuerten. Die Defensive arbeitete hart, doch der Gast aus Burgenland fand immer wieder Lösungen, allen voran Hannes Rabe sowie Almir Osmanhodzic, welche ihre Mannschaft mit Durchsetzungsvermögen und Treffsicherheit im Spiel hielten.
Am Ende kochte die Stimmung in der Halle noch einmal hoch. Bad Blankenburg kämpfte leidenschaftlich und glich kurz vor dem Ende durch Remke zum 29:29 aus. Doch Burgenland nutzte die letzte Gelegenheit und erzielte wenige Sekunden später den entscheidenden Treffer zum 29:30. Trotz aller Bemühungen blieb den Blankenburgern keine Zeit mehr, um zu antworten.
Mit dieser knappen Niederlage steht der HSV Bad Blankenburg nun mit 12:12 Punkten auf Rang acht der Tabelle. Das positive Torverhältnis zeigt, dass die Mannschaft in der Liga konkurrenzfähig ist, auch wenn sie gegen die erfahrenen Gäste diesmal knapp das Nachsehen hatte. Alle Zuschauer sahen ein Spiel, welches Werbung für den Handball war und deutlich machte, dass der HSV Bad Blankenburg mit Leidenschaft sowie Einsatz jederzeit in der Lage ist, auch gegen ehemalige Drittligisten mitzuhalten.
HSV Bad Blankenburg: Til Scherer (1), Jonas Bogatzki, Daniel Kyvala (2), Stefan Remke (8), Benas Vaicekauskas, Quentin Graefe (5), Dominik Doskar, Matej Scherer (1), Josef Jonas (3), Michael Konárik (3), Jan Hermanovsky (1), Julius Standhardt, Juraj Geci, Kristian Uhrinak (4; 3/4), Jacob Lutz, Vaclav Kovar (1)