Herzschlag-Finale! SG Saalfeld/Könitz/Blankenburg sichert sich mit Nervenstärke Platz 2
Die männliche C-Jugend der SG Saalfeld/Könitz/Blankenburg hat am Samstag in der Dreifelderhalle Gorndorf einen spektakulären Saisonabschluss hingelegt. Mit einem 24:23-Erfolg gegen die JSG GroSch sicherte sich das Team nicht nur den zweiten Tabellenplatz der Landesliga Staffel 2, sondern auch die Qualifikation für das Meisterschaftsturnier – und das trotz personeller Engpässe und ohne Stammtorwart!
Die Begegnung begann als echter Nervenkrimi: Der Gast aus Großschwabhausen startete mit einem 1:5-Lauf und ließ das SG-Team früh zittern. Doch die Heimmannschaft, angeführt von Timo Fips Lehrer (5 Tore) und Anton Siebert (6 Tore), fand langsam ins Spiel. Mit diszipliniertem Rückzug und präzisen Kontern drehten sie die Partie bis zur Halbzeit in ein 14:11-Führung – ein Comeback, welches die Zuschauer auf der Tribüne gebührend bejubelten.
Nach der Pause machte die SG Saalfeld/Könitz/Blankenburg weiter Druck. Luc Paul Santi (5 Tore) und Maximilian Dietzel (3 Tore) erweiterten die Führung auf 24:16 – das Spiel schien entschieden. Doch dann kam die große Kraftprobe: Gast JSG GroSch kämpfte sich mit einer 7:0-Serie zurück, reduzierte auf 24:23 und hatte in der letzten Sekunde sogar den Ausgleich auf der Hand. Doch der entscheidende Wurf der Gäste prallte am Pfosten ab – das Nachwuchsteam aus dem Städtedreieck erkämpfte sich verdient den Sieg!
Trainer Clemens Rein lobte vor allem den Teamgeist seiner „ersatzgeschwächten“ Truppe: „Die Jungs haben gezeigt, was Zusammenhalt und strukturiertes Spiel bewirken. Auch wenn die Konzentration gegen Ende nachließ – dieser Sieg ist der Lohn für harte Arbeit.“
Mit dem zweiten Platz sichert sich die Mannschaft die Teilnahme am Landesliga-Meisterschaftsturnier, das sie als krönenden Saisonabschluss nutzen will. Die SG Saalfeld hat in dieser Saison bewiesen, dass sie auch unter Druck eine Einheit bleibt – und das macht sie zu einem unberechenbaren Gegner im Turnier.
Was bleibt? Ein Team, das über sich hinauswuchs, ein packendes Duell und die Vorfreude auf ein letztes gemeinsames Highlight. Die Fans dürfen gespannt sein, ob die C-Jugend im Turnier noch eine Überraschung parat hat!
SG Saalfeld/Könitz/Blankenburg: Ben Bergner (3), Lennox Luis Kocinski, Anton Siebert (6), Timo Fips Lehrer (5), Ben Belajew (1), Maximilian Dietzel (3), Leo Kothuber, Tim Volkmar, Luc Paul Santi (5), Nils Willing (1)
Kampf bis zur letzten Sekunde: SG Saalfeld/Könitz/Blankenburg II unterliegt HSG Ilm-Kreis in temporeichem B-Jugend-Duell
In einem dramatischen und intensiven Duell der Regionsoberliga zeigte die Heimmannschaft HSG Ilm-Kreis in der Sporthalle „Am Jahnsportpark“ in Arnstadt, warum sie zu den stärksten Teams zählen. Schon früh im Spiel sorgte Ben Müller mit einem schnellen Treffer für die erste Führung, während Gast SG Saalfeld/Könitz/Blankenburg II mit beeindruckenden Aktionen von Luca-Tim Gebhardt und Maximilian Leisner in der Folge den Ausgleich herbeiführten. Das Spiel entwickelte sich zu einem wahren Schlagabtausch, bei dem beide Teams in der ersten Halbzeit mehrmals die Führung übernahmen.
Die HSG Ilm-Kreis behielt jedoch auch in den intensiven Phasen stets ihre Nerven und reagierte mit taktisch klugen Akzenten, etwa durch präzise Abschlüsse von Kevin Juchheim und weiteren schnellen Kontern. Der Gast aus dem Städtedreieck versuchte seinerseits mit kontinuierlichen Angriffen, angeführt von Gebhardt, den Rückstand zu verkürzen – und glich so das Duell immer wieder aus. In einem Spiel, welches von zahlreichen Torwechseln, 7-Meter-Situationen und einigen Disqualifikationen geprägt war, gelang es den Heimspielern, ihren Vorsprung in den entscheidenden Minuten kontinuierlich auszubauen.
Nachdem die Spannung bis zum Schluss aufrechterhalten wurde, setzte HSG Ilm-Kreis in der Endphase noch einmal den entscheidenden Impuls. Ein entscheidender 7-Meter-Treffer von Carino Eichler sowie weitere präzise Tore von Ben Müller und Johannes Geber sorgten dafür, dass sich der Vorsprung endgültig festigte. Am Ende stand es 32:29 – ein knapper, aber verdienter Sieg für die Heimmannschaft.
SG Saalfeld/Könitz/Blankenburg II: Wilhelm Felbel, Gabriel Hirt, Miroslav Frolov (5), Jonas Koch (5), Anton Ehnert (2; 0/1), Jannik Wiliam Jahns (2), Maximilian Leisner (1), Friedrich Felbel, Niklas Kaufmann (1), Leon Franke (3; 1/1), Luca-Tim Gebhardt (6; 1/1), Niklas Wiehle, Duc-An Pham, Niklas Löser (4)
Zweite Halbzeit entscheidet: SG Saalfeld/Könitz/Blankenburg unterliegt TSV Zella-Mehlis trotz starker Znistal-Leistung
In einem packenden Regionsliga-Duell musste der Perspektivkader des HSV Bad Blankenburg und der HSG Saalfeld/Könitz am Samstagabend eine bittere Niederlage hinnehmen. Gegen den TSV Zella-Mehlis setzte die SG Saalfeld/Könitz/Blankenburg zwar eine furiose erste Halbzeit hin, kollabierte nach der Pause jedoch und verlor mit 21:30 (12:12).
Das Spiel begann ausgeglichen: Jakub Znistal (8 Tore, 4/5) und Justin Schlosser (4 Tore) sorgten mit präzisen Würfen dafür, dass die SG trotz früher Rückstände zur Halbzeit ausgeglichen in Kabine zum Pausentee gehen konnte. Doch nach dem Seitenwechsel übernahm der TSV Zella-Mehlis das Kommando. Andy Schmidt (10 Tore) und Andreas Melzer (5 Tore) dominierten die Angriffe der Heimmannschaft, während die SG-Abwehr um Torhüter Vincent Breternitz zunehmend unter Druck geriet.
Der entscheidende Knackpunkt kam in der 35. Minute: Nach einer gelben Karte gegen Anton Bechmann (TSV) und zwei Zeitstrafen für die SG Saalfeld/Könitz/Blankenburg nutzte der TSV sein Überzahlspiel eiskalt. Ein 8:1-Lauf zwischen der 40. und 55. Minute (von 18:17 auf 28:20) zerrieb alle Hoffnungen der Gäste. Znistal kämpfte zwar bis zur Schlusssekunde, doch die fehlende Breite auf der SG-Bank und die physische Präsenz des TSV machten am Ende den Unterschied.
SG Saalfeld/Könitz/Blankenburg: Vincent René Breternitz, Kilian Schwertner, Sascha Dube (3), Justin Schlosser (4; 0/1), Ben Stiehler (3), Jakub Znistal (8; 4/5), Nico Geßler (3), Florian Jahns, Phu Pham Hong
Treffer-Show des ThSV Eisenach II: SG Saalfeld unterliegt deutlich im Regionalliga-Kracher
Die männliche A-Jugend der SG Saalfeld/Könitz/Blankenburg erlebte am Sonntag in der Guts-Muths-Halle eine lehrreiche Partie gegen den übermächtigen ThSV Eisenach II. Mit 19:45 (9:25) unterlag das Team dem Tabellenführer, der seine offensive Wucht und defensive Disziplin erneut unter Beweis stellte – doch die SG zeigte in der zweiten Halbzeit immerhin kämpferische Ansätze.
Der ThSV Eisenach II startete wie eine entfesselte Offensivmaschine: Joel Juhnke (10 Tore) und Yann Schiertz (9 Tore) trafen in den ersten 15 Minuten sechsmal, während die SG Saalfeld trotz früher Treffer von Nico Geßler (5 Tore) und Nick Schumann (4 Tore) ins Hintertreffen geriet. Die Gäste nutzten jede Schwäche der Heimdefensive, dominierten die 7-Meter und bauten zur Halbzeit eine 16-Tore-Führung (25:9) auf – ein Abbild ihrer bisherigen Unbezwingbarkeit in der Liga.
Nach der Pause kämpfte sich die SG Saalfeld teilweise mutig zurück: Matej Jahodar (6 Tore, 2/2) und Sascha Dube (1 Tor) zeigten mit schnellen Kontern, dass das Team nicht aufgibt. Doch der ThSV ließ keine Zweifel an seiner Überlegenheit. Juhnke und Maarten Hendryk Elwert (6 Tore) setzten die SG-Abwehr weiter unter Druck, während die Heimmannschaft trotz einer Reihe Zeitstrafen die Moral hochhielt.
Am Ende war es ein Spiel, welches die Stärken des ThSV Eisenach II und die Baustellen der SG Saalfeld schonungslos offenlegte. Doch die Heimmannschaft bewies zumindest in Phasen, dass sie mit Leidenschaft und Wille gegen jeden Gegner antritt. Für die Zukunft heißt es: Aus dieser Niederlage lernen, die Abwehr straffen und die Chancenverwertung optimieren.
SG Saalfeld/Könitz/Blankenburg: Vincent Rene Breternitz, Chris Maurice Büttner (1), Kilian Schwertner (1), Sascha Dube (1), Justin Schlosser, Nick Schumann (4), Matej Jahodar (6; 2/2), Jacob Arthur Lutz, Paul-Erik Schmidt (1), Nico Geßler (5)
SG Saalfeld ringt Post SV Gera nieder und sichert sich Meisterschafts-Ticket
Die männliche B-Jugend der SG Saalfeld/Könitz/Blankenburg hat am Sonntag in der Sporthalle IGS Gera einen verdienten Sieg gefeiert und sich damit für das Meisterschaftsturnier qualifiziert. Mit 32:30 (17:11) setzte sich das Team gegen den Post SV Gera durch – doch der Weg zum Triumph war alles andere als einfach.
Die SG startete optimal: Niklas Löser (7 Tore) und Miroslav Frolov (3 Tore) sorgten für eine frühe 9:4-Führung, während die Abwehr um Torhüter Wilhelm Felbel den Post SV lange in Schach hielt. Zur Halbzeit führte die SG mit sechs Toren Vorsprung, doch nach der Pause schlug der Post SV zurück. Lukas Rebiger (9 Tore) und Marlon Kranz (7 Tore; 3/3) katapultierten die Heimmannschaft mit einem 10:3-Lauf auf 27:30 heran – plötzlich war alles offen.
In der Schlussphase bewies die SG Saalfeld/Könitz/Blankenburg Nerven aus Stahl: Leon Bähring (6 Tore, 2/2) traf großartig unter Druck, ehe Luca Kocinski (4 Tore) den entscheidenden 32:30-Siegtreffer in der 49. Minute markierte. Die letzten Sekunden verkürzte der Post SV zwar noch, doch der Nachwuchs aus dem Städtedreieck hielt die Führung bis zum Schlusspfiff.
Beim kommenden Turnier wird die SG Saalfeld/Könitz/Blankenburg zeigen müssen, ob sie nicht nur explosiv starten, sondern auch über die volle Distanz dominant bleiben kann. Mit Spielern wie Löser und Bähring hat das Team das Potenzial, den Titel anzugreifen – vorausgesetzt, die Defensive steht so kompakt wie in der ersten Halbzeit gegen Gera.
SG Saalfeld/Könitz/Blankenburg: Wilhelm Felbel, Gabriel Hirt (1), Miroslav Frolov (3), Jonas Koch (1), Anton Ehnert (3), Jannik Wiliam Jahns (4), Luca Kocinski (4), Maximilian Leisner, Friedrich Felbel, Niklas Kaufmann (1), Leon Franke (2), Luca-Tim Gebhardt, Niklas Wiehle, Duc An Pham, Leon Bähring (6; 2/2), Niklas Löser (7)
Thüringen-Derby mit Happy End: HSV Bad Blankenburg bezwingt HSV Apolda in atemberaubender Schlussphase
Die Guts-Muths-Halle in Bad Blankenburg bebte am Sonntagabend beim Thüringen-Derby der Regionalliga Mitteldeutschland. Der HSV Bad Blankenburg setzte sich in einem packenden Schlagabtausch mit 31:28 (16:14) gegen den HSV Apolda 1990 durch – ein Sieg, der nicht nur die Tabellenposition festigte, sondern auch die Fans in Ekstase versetzte.
Das Spiel begann mit einem Feuerwerk: Vaclav Kovar (13 Tore, 5/6) traf früh doppelt, doch Apoldas Lars Langer (9 Tore) konterte prompt. Bis zur Halbzeit erarbeitete sich der HSV Bad Blankenburg eine 16:14-Führung, angetrieben von Kovars Präzision und der Dynamik von Jonas Bogatzki (5 Tore). Doch der HSV Apolda, getrieben von Kristijan Smiljić (6 Tore) und Paul Valentin Zänker (4 Tore), lieferte einen zähen Kampf und preschte in der zweiten Halbzeit bis auf 28:30 heran.
Doch dann kam die Wende: Ein 6:1-Lauf des HSV Bad Blankenburg zwischen der 43. und 59. Minute, initiiert von Kovar und Michael Konárik (3 Tore), katapultierte das Team auf eine scheinbar komfortable 29:22-Führung. Doch Apolda gab nicht auf: In den letzten Minuten jagten Smiljić und Tim Strzala (4 Tore) Tore im Sekundentakt, ehe das Schlusssignal die euphorischen Heimfans erlöste.
Mit diesem Sieg festigt der HSV Bad Blankenburg den zweiten Tabellenplatz (31:11 Punkte). Für den HSV Apolda 1990 (9:33 Punkte) hingegen wird der Abstiegskampf immer härter – doch der Kampfgeist in diesem Derby bewies, dass das Team noch lange nicht aufgegeben hat.
Für die Fans blieb es bis zur letzten Sekunde spannend: Die Live-Übertragung auf Sportdeutschland.TV zeigte jedes Detail des Dramas – von Kovars Jubelsprüngen bis zu Apoldas verzweifelten Schlussoffensiven.
Am Ende war es ein Derby, das alles bot: Tempo, Leidenschaft und eine emotionale Achterbahnfahrt. Der HSV Bad Blankenburg hat bewiesen, dass er in heißen Phasen cool bleibt – eine Eigenschaft, die im Kampf um die Ränge noch entscheidend sein könnte. Für Apolda bleibt die Hoffnung, dass dieser Kampfgeist bald in Punkte umgemünzt wird.
HSV Bad Blankenburg: Til Scherer (1), Soma Lukacs, Jonas Bogatzki (5), Tomás Zeman (2), Clemens Rein, Artem Sharko, Quentin Graefe, Volodymyr Kilievyi (4), Jakub Znistal, Matej Jahodar, Erik Berényi (3), Michael Konárik (3), Julius Rein, Juraj Geci, Vaclav Kovar (13; 5/6)