Saale Füchse A‑Jugend unterliegt Nordhausen trotz starkem Beginn mit 28:33
Die A‑Jugend der Saale Füchse hat ihr Heimspiel gegen den Nordhäuser SV mit 28:33 (17:19) verloren. Nach einem furiosen Start sowie einer starken ersten Viertelstunde konnten die Füchse das hohe Tempo der Gäste nicht über die gesamte Spielzeit halten. In der Tabelle rutscht der Nachwuchs aus dem Städtedreieck damit auf 6:6 Punkte und liegen nun hinter Nordhausen auf Rang drei.
Die Saale Füchse erwischten einen perfekten Start: Nico Geßler eröffnete nach 41 Sekunden, danach spielte die Mannschaft in den ersten zehn Minuten wie entfesselt. Mit viel Bewegung, klaren Abschlüssen sowie einer aggressiven Abwehr setzten sich der Gastgeber auf 11:7 ab. Besonders Luca-David Röse und Anton Ehnert prägten diese Phase mit starken Eins‑gegen‑Eins‑Aktionen sowie präzisen Würfen.
Ebenso variabel zeigte sich der Rückraum: Chris Büttner, Miroslav Frolov und Jannik Jahns (per Siebenmeter) trugen sich früh in die Torschützenliste ein. Bis zur 12. Minute stand ein verdientes 12:8 auf der Anzeigetafel.
Nach der Auszeit der Gäste kippte das Spiel jedoch langsam. Nordhausen stellte die Abwehr um, agierte deutlich kompakter und nutzte die Fehler der Füchse konsequent aus. Besonders Til Liesegang (9 Tore) sowie Franz Leopold Stäter (7 Tore) waren kaum zu stoppen und brachten den Nordhäuser SV Tor um Tor heran.
Zwischen der 15. und 27. Minute gelang den Gästen ein 9:3‑Lauf, während die Füchse mehrere freie Chancen liegen ließen sowie zwei Siebenmeter ungenutzt blieben. Zur Pause lag Nordhausen knapp mit 19:17 vorn.
Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel zunächst offen. Die Saale Füchse verkürzten mehrfach auf ein Tor, doch Nordhausen antwortete in den entscheidenden Momenten eiskalt. Besonders Tymofii Holodniuk (6 Tore) und erneut Stäter sorgten dafür, dass die Gäste ihren Vorsprung stabilisierten.
Die Füchse kämpften leidenschaftlich, mussten aber ab der 32. Minute mehrere Zeitstrafen verkraften, welche den Rhythmus immer wieder brachen. Nordhausen nutzte die Überzahlsituationen konsequent und setzte sich bis zur 50. Minute auf 29:24 ab.
Trotz starker Einzelaktionen – unter anderem durch Geßler (6 Tore), Ehnert (6 Tore) sowie Röse (6 Tore) – gelang es den Saale Füchsen nicht mehr, das Spiel zu drehen. Am Ende stand ein 28:33, welches deutlicher aussieht, als der Spielverlauf lange war.
Saale Füchse: Chris Büttner (3), Luca-David Röse (6), Miroslav Frolov (4), Niklas Kaufmann, Ben Stiehler, Nico Geßler (6), Jonas Koch (1), Anton Ehnert (6), Niklas Wiehle, Luca-Tim Gebhardt, Jannik Jahns (1;1/3), Maximilian Leisner (1)
HSV Bad Blankenburg verliert in Staßfurt unglücklich mit 28:29
Der HSV Bad Blankenburg hat am Samstagabend beim HV Rot‑Weiß Staßfurt eine bittere sowie denkbar knappe 28:29‑Niederlage hinnehmen müssen. In einer intensiven, umkämpften und bis in die Schlusssekunden offenen Partie fehlte am Ende nur ein einziger Treffer, um sich für eine starke Auswärtsleistung zu belohnen. Während Staßfurt durch den Sieg seinen Platz in der Spitzengruppe festigt, bleibt der HSV Bad Blankenburg mit nun 15:21 Punkten auf Rang neun der Tabelle.
Schon vor dem Anpfiff war klar, dass die Aufgabe in Staßfurt alles andere als leicht werden würde. Die Gastgeber hatten erst am Freitagabend gegen Spitzenreiter Delitzsch gespielt und wollten trotz der Doppelbelastung unbedingt beide Heimspiele erfolgreich gestalten. Der HSV Bad Blankenburg reiste dagegen mit dem Rückenwind des überzeugenden Sieges gegen Halle an und wollte diesen Schwung nutzen, um auch auswärts wieder zu punkten.
Das Duell begann ausgeglichen, beide Mannschaften fanden schnell ihren Rhythmus und suchten konsequent den Weg zum Tor. Staßfurt setzte auf seine körperlich robuste Abwehr und das geduldige Angriffsspiel, während der HSV Bad Blankenburg mit viel Tempo sowie klaren Aktionen dagegenhielt. Immer wieder gelang es den Bad Blankenburgern, über den Rückraum und die Außen gefährlich zu werden, doch Staßfurt antwortete mit hoher Effizienz aus dem Positionsspiel.
Im Verlauf der ersten Halbzeit entwickelte sich so ein Spie auf Augenhöhe, in dem sich kein Team entscheidend absetzen konnte. Der HSV Bad Blankenburg zeigte eine geschlossene Mannschaftsleistung, verteidigte engagiert und blieb auch in schwierigen Phasen stabil. Zur Pause lag Bad Blankenburg knapp vorn, doch das Spiel war völlig offen.
Nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung intensiv. Der HSV Bad Blankenburg arbeitete sich mehrfach heran, glich aus und hatte in mehreren Situationen die Chance, selbst in Führung zu gehen. Doch kleine Fehler, vergebene Chancen sowie einige unglückliche Entscheidungen in der Schlussphase verhinderten, dass die Mannschaft das Spiel endgültig drehen konnte. Staßfurt nutzte seine Möglichkeiten konsequent und behauptete den knappen Vorsprung bis zum Ende.
In den letzten Minuten warf der HSV Bad Blankenburg noch einmal alles nach vorn, stellte die Abwehr offensiver und suchte den schnellen Abschluss. Die Mannschaft kämpfte leidenschaftlich, zeigte Moral und blieb bis zur letzten Sekunde dran. Doch der Ausgleich wollte nicht mehr fallen. Damit stand schließlich am Ende ein 28:29, welches den Spielverlauf nur teilweise widerspiegelt. Denn der HSV Bad Blankenburg hätte sich mindestens einen Punkt verdient.
Trotz der Niederlage zeigte das Team erneut eine Leistung, auf der sich aufbauen lässt. Die Einstellung stimmte, die spielerische Linie war klar erkennbar, und die Reaktion auf Rückschläge war stark. Mit dieser Haltung sowie der Unterstützung der Fans kann der HSV Bad Blankenburg optimistisch auf die kommenden Aufgaben blicken – zumal mit Glauchau/Meerane ein direkter Tabellennachbar als nächster Gegner wartet.
HSV Bad Blankenburg: Til Scherer, Daniel Kyvala (6), Benas Vaicekauskas, Quentin Graefe (3), Dominik Doskar, Josef Jonas (5), Michael Konarik, Jan Hermanovsky, Juraj Geci, Kristian Uhrinak (2), Jacob Lutz (1), Vaclav Kovar (11; 4/5)
HSV‑D‑Jugend beendet Vorrunde mit starkem Turnier in Auma
Die gemischte D‑Jugend des HSV Bad Blankenburg hat ihr letztes Vorrundenturnier in Auma mit einer beeindruckenden Leistung abgeschlossen. Drei Spiele, drei Siege – und das in einer Altersklasse, in der jedes Tor, jeder Zweikampf und jeder Fortschritt zählt. Mit diesem erfolgreichen Abschluss sichern sich die jungen HSV‑Talente den 10. Platz der Vorrunde und ziehen verdient in die Hauptrunde der Regionsklasse ein.
Gleich im ersten Spiel wartete der Gastgeber aus Auma – und die Partie hielt, was sie versprach. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, kämpften um jeden Ball und lieferten ein spannendes Duell. Der HSV Bad Blankenburg zeigte viel Einsatzbereitschaft, verteidigte konzentriert und setzte im Angriff die entscheidenden Akzente. Am Ende stand ein knapper, aber verdienter 8:7‑Sieg, der dem Team sofort Selbstvertrauen gab.
Im zweiten Spiel des Tages traf der HSV Bad Blankenburg auf die JSG Altenburger Land II. Die Mannschaft zeigte hier ihre spielerisch beste Phase des Turniers. Mit viel Bewegung, guten Pässen sowie mutigen Abschlüssen erspielten sich die jungen Talente immer wieder klare Torchancen. Auch defensiv stand das Team stabil und ließ nur wenige einfache Treffer zu. Der 10:8‑Erfolg war das Ergebnis einer geschlossenen Mannschaftsleistung sowie eines starken Teamgeistes.
Zum Abschluss wartete mit dem ESV Lok Meiningen der Tabellenletzte der Vorrunde. Doch der HSV Bad Blankenburg nahm die Aufgabe ernst, blieb konzentriert und zeigte erneut eine reife Leistung. Besonders im Angriff überzeugte die Mannschaft mit schönen Kombinationen sowie gut herausgespielten Toren. Der 11:7‑Sieg rundete das Turnier ab und machte den perfekten Dreierpack komplett.
Mit 11 Siegen, 3 Unentschieden und 7 Niederlagen sowie einem starken Torverhältnis von 244:201 beendet der HSV Bad Blankenburg die Vorrunde auf einem hervorragenden 10. Platz. Das junge Team hat sich im Laufe der Saison sichtbar weiterentwickelt: mehr Sicherheit im Passspiel, mutigere Abschlüsse, bessere Absprachen in der Abwehr sowie ein wachsender Teamgeist.
Diese Entwicklung wird nun mit der Teilnahme an der Hauptrunde der Regionsklasse belohnt – ein Wettbewerb, in dem die Kinder weitere wertvolle Erfahrungen sammeln und ihre Fortschritte fortsetzen können. Trainer, Eltern und Fans dürfen stolz sein: Die D‑Jugend hat ein starkes Vorrundenfinale gespielt und sich mit viel Einsatz sowie Freude am Handball für die kommenden Aufgaben empfohlen.