Zwischen Jubel und Enttäuschung: Die Teams des HSV im Wochenendrückblick

Erster Saisonauftritt bringt wertvolle Erfahrungen

Für die zweite Mannschaft der gemischten E-Jugend des HSV Bad Blankenburg stand am vergangenen Wochenende in Jena endlich der erste Turniereinsatz der neuen Saison auf dem Programm. Nachdem das Auftaktturnier aufgrund zahlreicher krankheitsbedingter Ausfälle nicht bestritten werden konnte, freuten sich die jungen Handballerinnen und Handballer darauf, nun erstmals Wettkampfluft zu schnuppern und sich mit anderen Mannschaften zu messen.

Zum Auftakt traf die Mannschaft auf den Post SV Gera. Gegen einen bereits eingespielten Gegner entwickelte sich eine engagierte Begegnung, in welcher der HSV Bad Blankenburg mutig auftrat und immer wieder versuchte, eigene Akzente zu setzen. Trotz großen Einsatzes musste sich das Team am Ende mit 4:13 geschlagen geben. Die Partie zeigte jedoch bereits, dass die Mannschaft bereit ist, sich den Herausforderungen der Liga zu stellen und wichtige Erfahrungen für die kommenden Turniere zu sammeln.

Im zweiten Spiel wartete mit dem HBV Jena 90 III eine außer Konkurrenz spielende Mannschaft des Gastgebers. Die körperlich sowie spielerisch überlegenen Jenaer bestimmten die Begegnung und setzten sich deutlich mit 20:1 durch. Die jungen HSV-Spielerinnen und Spieler ließen sich jedoch nicht entmutigen, kämpften bis zum Schlusspfiff um jeden Ball.

Iim abschließenden Turnierspiel gegen die TSG Concordia Reudnitz stand die Mannschaft ebenfalls vor einer schwierigen Aufgabe. Reudnitz gehört zu den stärkeren Teams der Staffel und untermauerte dies mit einem klaren 20:1-Erfolg. Dennoch zeigte das Team des HSV Bad Blankenburg über die gesamte Turnierdauer hinweg großen Einsatzwillen und hielt auch in schwierigen Situationen zusammen.

Auch wenn die Ergebnisse deutlich ausfielen, überwiegen für die zweite E-Jugend die positiven Erkenntnisse. Nach dem verpassten Saisonauftakt stand vor allem das Sammeln von Spielpraxis im Vordergrund. Viele Kinder konnten erstmals Wettkampferfahrung sammeln und wichtige Eindrücke für ihre weitere Entwicklung gewinnen. Gerade in der E-Jugend geht es darum, die im Training erarbeiteten Grundlagen unter Spielbedingungen anzuwenden, Selbstvertrauen zu entwickeln und als Mannschaft zusammenzuwachsen.

Mit jedem Spiel wird das Team wertvolle Erfahrungen sammeln und sich weiterentwickeln. Das Turnier in Jena war dafür ein wichtiger Schritt und bildet eine gute Grundlage für die kommenden Aufgaben in der laufenden Saison.

Knappe Niederlage nach großem Kampf in Eisenberg

Die Saale Füchse mussten am zweiten Spieltag der Regionsoberliga der männlichen C-Jugend ihre erste Saisonniederlage hinnehmen. Beim TSV Eisenberg unterlag die Mannschaft nach einer spannenden und umkämpften Begegnung denkbar knapp mit 27:28. Nach dem deutlichen Auftaktsieg gegen die HSG Oppurg/Krölpa zeigte das Team erneut eine engagierte Leistung, musste sich diesmal jedoch in den Schlussminuten geschlagen geben.

Dabei erwischten die Saale Füchse den besseren Start in das Duell. Mit viel Tempo im Angriff sowie einer konzentrierten Chancenverwertung erspielte sich die Mannschaft zunächst Vorteile und führte nach knapp neun Minuten mit 8:4. Insbesondere Mateo Lieske, Phineas Falk sowie Jannis Schwertner sorgten in dieser Phase immer wieder für erfolgreiche Abschlüsse und stellten die Eisenberger Defensive vor Probleme.

Die Gastgeber ließen sich jedoch nicht abschütteln und fanden zunehmend besser ins Spiel. Angeführt von ihren treffsichersten Spielern Jonah Weber sowie Lukas Piper verkürzte der TSV Eisenberg den Rückstand Schritt für Schritt. Die Partie entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch, in dem beide Mannschaften immer wieder die Führung wechselten. Zur Halbzeit zeigte die Anzeigetafel folgerichtig ein leistungsgerechtes 15:15.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel lange ausgeglichen. Die Saale Füchse zeigten Moral, kämpften um jeden Ball und konnten sich zwischenzeitlich erneut leichte Vorteile erspielen. Besonders Konstantin Jakob übernahm Verantwortung und verwandelte alle drei zugesprochenen Siebenmeter sicher. Als die Gäste gut sieben Minuten vor dem Ende mit 23:20 in Führung lagen, schien sogar ein Auswärtssieg in Reichweite.

Doch Eisenberg antwortete eindrucksvoll. Die Gastgeber drehten die Partie mit einem starken Zwischenspurt und gingen selbst mit 26:23 in Führung. Die Saale Füchse gaben sich jedoch nicht geschlagen und kämpften sich noch einmal zurück. Nach Treffern von Phineas Falk, Noah Nebelung sowie Konstantin Jakob gelang kurz vor Schluss der Ausgleich zum 27:27.

Die Entscheidung fiel in den letzten anderthalb Minuten. Eisenbergs Jonah Weber erzielte den Treffer zum 28:27, während den Saale Füchsen im Anschluss der erneute Ausgleich nicht mehr gelang. Dadurch mussten die Gäste nach einer über weite Strecken ausgeglichenen Begegnung eine äußerst knappe Niederlage hinnehmen.

Trotz des verpassten Punktgewinns können die Saale Füchse auf ihrer Leistung aufbauen. Die Mannschaft zeigte erneut große Einsatzbereitschaft, offensive Durchschlagskraft sowie viel Kampfgeist. Nach zwei Spieltagen stehen die Saale Füchse mit 2:2 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz und bleiben weiterhin in Schlagdistanz zur Spitzengruppe.

Die erfolgreichsten Torschützen auf Seiten der Saale Füchse waren Phineas Falk mit sechs Treffern, Konstantin Jakob mit fünf Toren sowie Jannis Schwertner, Mateo Lieske, Florian Kaufmann und Noah Nebelung, die jeweils mehrfach zum Torerfolg beitrugen.

Saale Füchse: Mattis Carl Krzystan, Tom Büttner (1), Jan Pepe Schönbrodt, Jasper Richter (2), Daymon Walck, Mohammad Sadegh Fayaz (1), Jannis Schwertner (3), Mateo Lieske (3), Florian Kaufmann (3), Phineas Falk (6), Noah Nebelung (3), Konstantin Jakob (5; 3/3)

Gemischte E-Jugend baut positive Bilanz weiter aus

Die erste gemischte E-Jugend Mannschaft des HSV Bad Blankenburg hat auch ihr zweites Vorrundenturnier erfolgreich absolviert und ihre gute Ausgangsposition in der Staffel weiter gefestigt. Nach dem perfekten Saisonstart mit zwei Siegen kamen am Wochenende zwei weitere Punkte hinzu. Mit nunmehr 6:4 Punkten behauptet sich die Mannschaft im vorderen Tabellenmittelfeld und hat einmal mehr gezeigt, welches Potenzial in ihr steckt.

Das Turnier in Plaue begann für den HSV Bad Blankenburg mit einer Besonderheit. Die angesetzte Begegnung gegen die HSG Werratal 05 II konnte nicht ausgetragen werden, da der Gegner nicht antrat. Die Punkte wurden daher dem HSV Bad Blankenburg zugesprochen, wodurch das Team kampflos den dritten Saisonsieg verbuchen konnte.

Im anschließenden Duell mit dem HSV Weimar entwickelte sich eine spannende und ausgeglichene Begegnung. Beide Mannschaften lieferten sich über die gesamte Spielzeit einen offenen Schlagabtausch, bei dem sich keine Seite entscheidend absetzen konnte. Die jungen Bad Blankenburger zeigten großen Einsatzwillen, überzeugten mit mannschaftlicher Geschlossenheit und behielten in den entscheidenden Momenten die Nerven. Am Ende durfte sich der HSV Weimar über einen knappen 12:11-Erfolg freuen und damit den knappen Sieg feiern.

Zum Abschluss des Turniertages wartete mit der HSG Ilm-Kreis II ein weiterer anspruchsvoller Gegner. Erneut entwickelte sich eine enge Partie, in welcher beide Mannschaften um jeden Ball kämpften. Diesmal fehlte dem HSV Bad Blankenburg jedoch das notwendige Quäntchen Glück. Trotz einer engagierten Leistung musste sich die Mannschaft knapp mit 13:15 geschlagen geben.

Unter dem Strich können die Verantwortlichen dennoch sehr zufrieden auf den Turniertag blicken. Die Mannschaft sammelte zwei weitere Punkte, verlor ein hart umkämpftes Spiel gegen Weimar nur knapp und zeigte auch in der Niederlage gegen die HSG Ilm-Kreis II eine starke Leistung. Besonders erfreulich ist die Entwicklung der jungen Spielerinnen sowie Spieler, die von Turnier zu Turnier mehr Sicherheit gewinnen und als Mannschaft immer besser zusammenfinden.

Mit drei Siegen aus fünf gewerteten Spielen steht der HSV Bad Blankenburg aktuell bei 6:4 Punkten auf dem achten Tabellenplatz. Dabei befindet sich das Team in Schlagdistanz zu den unmittelbar vor ihm platzierten Mannschaften und hat gezeigt, dass es mit vielen Gegnern der Staffel auf Augenhöhe mithalten kann. Die Leistungen in Plaue machen Mut für die kommenden Turniere und bestätigen den positiven Saisonverlauf der ersten E-Jugend Mannschaft des HSV Bad Blankenburg.

Traumstart in die Regionalliga: Saale Füchse feiern deutlichen Auswärtssieg

Besser hätte die neue Regionalliga-Saison für die männliche A-Jugend der Saale Füchse kaum beginnen können. Im ersten Saisonspiel setzte sich die Mannschaft beim SV Glückauf Bleicherode deutlich mit 44:29 durch und feierte damit einen eindrucksvollen Auftakterfolg. Nach dem spielfreien Saisonbeginn zeigte das Team von der ersten Minute an eine starke Leistung und unterstrich seine Ambitionen in der höchsten Spielklasse Thüringens.

Die Begegnung begann zunächst ausgeglichen. Die Gastgeber aus Bleicherode erwischten den etwas besseren Start und konnten sich in den ersten Minuten mehrfach knapp in Führung bringen. Die Saale Füchse ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken und fanden schnell ihren Rhythmus. Angeführt von einem treffsicheren Anton Ehnert sowie einem starken Gabriel Hirt übernahmen die Gäste zunehmend die Kontrolle über die Partie.

Mit voran schreitender Spielzeit gelang es den Saale Füchsen immer besser, ihre Angriffe erfolgreich abzuschließen und die Fehlerquote niedrig zu halten. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase setzte sich die Mannschaft Schritt für Schritt ab und erspielte sich bis zur Halbzeit eine verdiente 21:15-Führung. Besonders die offensive Durchschlagskraft bereitete den Gastgebern immer wieder große Probleme.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Bild unverändert. Während Bleicherode immer wieder durch Samuel Linsel Akzente setzen konnte, fanden die Saale Füchse auf nahezu jede Aktion die passende Antwort. Die Mannschaft spielte mit viel Tempo, nutzte ihre Chancen konsequent und baute den Vorsprung kontinuierlich aus.

Spätestens in der Schlussviertelstunde war die Begegnung entschieden. Die Gäste ließen keine Zweifel mehr am Ausgang der Partie aufkommen und erhöhten den Vorsprung immer weiter. Mit dem Schlusssignal stand ein deutlicher sowie hochverdienter 44:29-Erfolg auf der Anzeigetafel.

Besonders beeindruckend war die Ausgeglichenheit im Angriffsspiel der Saale Füchse. Gleich mehrere Spieler trugen sich regelmäßig in die Torschützenliste ein und sorgten dafür, dass die Gastgeber die offensive Last nie auf einzelne Akteure konzentrieren konnten. Erfolgreichster Werfer war Anton Ehnert mit elf Treffern. Gabriel Hirt steuerte neun Tore bei, während Jonas Koch sechs Mal erfolgreich war. Auch Sviatik Frolov und Niklas Kaufmann mit jeweils fünf Treffern sowie Jannik Jahns mit vier Toren überzeugten offensiv.

Mit dem Erfolg übernehmen die Saale Füchse nach ihrem ersten Saisonspiel direkt den dritten Tabellenplatz und haben eindrucksvoll gezeigt, dass sie in dieser Regionalliga eine wichtige Rolle spielen können. Der deutliche Auswärtssieg in Bleicherode liefert dabei nicht nur die ersten beiden Punkte, sondern auch eine große Portion Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben.

Saale Füchse: Maik Moritz Schmied, Jannik Wiliam Jahns (4; 1/1), Jonas Koch (6), Friedrich Felbel, Niklas Kaufmann (5), Anton Ehnert (11), Niklas Wiehle, Gabriel Hirt (9), Luca-Tim Gebhardt, Wilhelm Felbel, Sviatik Frolov (5), Niklas Löser (3), Duc-An Pham (1)

Heimniederlage gegen effiziente Gäste

Der HSV Bad Blankenburg musste am fünften Spieltag der Regionalliga Mitteldeutschland eine 30:37-Heimniederlage gegen die SG Pirna/Heidenau hinnehmen. Vor einer stimmungsvollen Kulisse in der Dreifelderhalle Gorndorf fanden die Grün-Gelben über weite Strecken nicht zu ihrer gewohnten Stabilität und liefen einem frühen Rückstand nahezu die gesamte Partie hinterher.

Dabei begann die Begegnung zunächst ausgeglichen. Nach dem frühen Führungstreffer von Michael Konárik entwickelte sich in den ersten Minuten ein offenes Spiel. Doch bereits im ersten Viertel gelang es den Gästen, sich durch konsequent vorgetragene Angriffe und eine hohe Effektivität im Abschluss abzusetzen. Beim Stand von 6:10 nach gut 15 Minuten war erstmals ein deutlicher Vorsprung für die SG Pirna/Heidenau zu verzeichnen.

Insbesondere Tom Tempel, Anton Punte und Ivan Kucharik bereiteten der Bad Blankenburger Defensive immer wieder Probleme. Während die Gäste ihre Chancen konsequent nutzten, ließ der HSV Bad Blankenburg einige Möglichkeiten ungenutzt. Mehrfach kämpfte sich die Mannschaft zwar wieder heran, doch ein wirklicher Anschluss wollte nicht gelingen. Zur Halbzeit lag der HSV Bad Blankenburg mit 12:20 zurück und stand im zweiten Durchgang vor einer schweren Aufgabe.

Nach dem Seitenwechsel zeigte die Mannschaft jedoch Moral. Angeführt von einem starken Václav Kovár sowie Hendrik Vogt arbeitete sich der HSV Bad Blankenburg Schritt für Schritt zurück ins Spiel. Zwischen der 31. und 38. Minute verkürzten die Gastgeber den Rückstand von sieben auf drei Treffer und brachten beim 21:24 die Hoffnung auf eine Wende zurück. In dieser Phase präsentierte sich die Mannschaft deutlich entschlossener und nutzte ihre Chancen konsequenter.

Die Gäste behielten jedoch die Ruhe und fanden immer wieder die passenden Antworten. Während Bad Blankenburg viel Aufwand betreiben musste, gelangen Pirna/Heidenau wichtige Treffer in den entscheidenden Momenten. Besonders im letzten Viertel verhinderten die Sachsen mehrfach erfolgreich, dass der HSV Bad Blankenburg den Rückstand weiter verkürzen konnte.

Als sich die Gäste zehn Minuten vor dem Ende erneut auf acht Tore absetzen konnten, war die Vorentscheidung gefallen. Zwar kämpfte der HSV Bad Blankenburg bis zum Schlusspfiff weiter und gab sich zu keinem Zeitpunkt auf, doch die SG Pirna/Heidenau brachte ihren Vorsprung souverän über die Zeit, sicherte sich am Ende einen verdienten 37:30-Auswärtssieg.

Trotz der Niederlage gab es auf Bad Blankenburger Seite einige positive Akzente. Václav Kovár war mit elf Treffern der erfolgreichste Werfer des HSV Bad Blankenburg und bewies einmal mehr seine Torgefahr. Ebenfalls stark präsentierte sich Hendrik Vogt mit acht Toren. Josef Jonás steuerte fünf Treffer bei und zeigte insbesondere in der zweiten Halbzeit wichtige Offensivaktionen.

Durch die dritte Saisonniederlage rutscht der HSV Bad Blankenburg nach fünf Spieltagen mit 4:6 Punkten auf den achten Tabellenplatz ab. Die Tabelle bleibt jedoch weiterhin eng zusammengerückt, sodass die Mannschaft bereits in den kommenden Begegnungen die Möglichkeit hat, wieder den Anschluss an die obere Tabellenhälfte herzustellen.

Auch wenn das Ergebnis am Ende deutlich ausfiel, zeigte der HSV Bad Blankenburg insbesondere nach der Pause Charakter sowie Kampfgeist. Auf dieser Leistung in der zweiten Halbzeit gilt es nun aufzubauen, um in den kommenden Wochen wieder Punkte einzufahren.

HSV Bad Blankenburg: Norbert Ban (1), Til Scherer, Jonas Bogatzki, Daniel Kyvala, Hendrik Vogt (8), Benas Vaicekauskas, Kristián Uhrinák (1; 1/1), Dominik Doskar, Florian Geßler, Josef Jonás (5), Dorian Kopczynski, Michael Konárik (2), Jan Hermanovsky (2), Julius Standhard, Damian Kowalczyk, Václav Kovár (11; 3/5)