Köthen liefert intensive Auseinander- setzung mit dem Tabellenführer ab

Köthen liefert intensive Auseinander- setzung mit dem Tabellenführer ab

Spielbericht HG 85 Köthen | 27.Spieltag | MDOL | HSV Bad Blankenburg - HG 85 Köthen 30:25 (16:15)
Jahreshauptversammlung 2017

Jahreshauptversammlung 2017

Jahreshauptversammlung 2017 am 12.05.2017 um 18:00 Uhr in der Jahn GmbH
Mitgliedsbeitrag 2017

Mitgliedsbeitrag 2017

Für alle, die es bisher vergessen haben! Bitte den Mitgliedsbeitrag für 2017 bezahlen!
HSV Bad Blankenburg mit standesgemäßen Sieg

HSV Bad Blankenburg mit standesgemäßen Sieg

Spielbericht HSV BB | 27.Spieltag | MDOL | HSV Bad Blankenburg - HG 85 Köthen | 30:25 (16:15)
HSV gewinnt Prestigeduell und Spitzenspiel in der 4. Liga

HSV gewinnt Prestigeduell und Spitzenspiel in der 4. Liga

Spielbericht OTZ | 27.Spieltag | MDOL | HSV Bad Blankenburg - HG 85 Köthen | 30:25 (16:15)
Köthen liefert intensive Auseinander- setzung mit dem Tabellenführer ab
Jahreshauptversammlung 2017
Mitgliedsbeitrag 2017
HSV Bad Blankenburg mit standesgemäßen Sieg
HSV gewinnt Prestigeduell und Spitzenspiel in der 4. Liga
04.12.2016

HSV Bad Blankenburg meisterlich in Köthen

Am 12. Spieltag forderte die HG 85 Köthen den HSV Bad Blankenburg zum Spitzenspiel in der Mitteldeutschen Oberliga heraus. Eine Frage sollte an diesem Abend auf jedem Fall gelöst werden: Reißt die Heimserie der Anhaltiner, wäre es die erste Heimniederlage nach über einem Jahr, oder reißt die Siegesserie der Gäste aus Thüringen, welche alle Pflichtspiele im bisherigen Saisonverlauf gewinnen konnten? Es durfte also ein Spiel erwartet werden, das dem Prädikat Spitzenspiel mehr als gerecht wird. Die Heinz-Fricke-Halle war gut gefüllt und die Anhänger auf beiden Seiten gut gelaunt sowie in froher Erwartung.

Trotz der weiten Anreise trafen sich gut 50 Fans des HSV Bad Blankenburg im ihnen zugewiesenen Block. Mit von der Partie waren auch die Bad Blankenburger Trommler, die gemeinsam mit der Mannschaft für einen unvergesslichen Abend sorgen sollten.

Pünktlich 19:00 Uhr erfolgte der Anwurf eines denkwürdigen Topspiels. Der HSV Bad Blankenburg begann und zeigte sofort, mit welchem Ziel die Thüringer anreisten. Mit hoher Schlagzahl fackelten die Lavendelstädter nicht lange. Ladislav Brykner legte mit einem Doppelpack zur 0:2-Führung (2.) vor. Der Rückraum funktionierte gleich von Anfang an. Den nächsten Doppelpack schnürte, beim ersten Treffer schön aufgelegt von Juraj Geci, Rechtsaußen Philipp Große. Das Spiel über die Außen funktionierte ebenso. Vier weitere Doppeltorerfolge auf Seiten der Gäste zeigten, dass alle Mannschaftsteile gewillt waren, erst gar keine Frage über den Ausgang des Spiels aufkommen zu lassen. Der wie entfesselt aufspielende Linksaußen Marcel Werner war, wie seine Mannschaftskameraden Ladislav Brykner und Frank Grohmann, schlicht nicht zu stoppen. Dazu Tomáš Zeman, der gewitzt die Strippen im Aufbau zog sowie Paul Weyhrauch, der sich in den Dienst der Mannschaft stellte.

Die komplette Schläger-Sieben spielte wie aus einem Guss. Folgerichtig bekamen die begeisterten Fans des HSV Bad Blankenburg die wohl beste Halbzeit des HSV in dieser Saison zu sehen. Der Thüringer Anhang wollte der überragenden Leistung der Mannschaft in nichts nachstehen. Als Marcel Werner mit seinem 7:15 (20.) die Führung erstmals auf kaum aufholbare acht Treffer schraubte, war die Heinz-Fricke-Halle stimmungsmäßig längst fest in den Händen der HSV Fans.

Ungefähr fünf Minuten vor der Pause unterliefen den Gästen aus dem Schwarzatal dann doch eins, zwei kleinere Fehler, ohne dabei die Kontrolle über das Spiel aus der Hand zu geben. Zweitbester Werfer der Lavendelstädter, Marcel Werner, setzte dann mit seinem Treffer zum 11:17 den Schlusspunkt auf die bärenstarke Halbzeit der Gäste.

Wer in der Pause auf ein Aufbäumen der Köthener in der zweiten Halbzeit hoffte, sah sich schnell enttäuscht. Zwar erzielte der Köthener Christian Schöne mit dem 12:17 (33.) den ersten Treffer des zweiten Durchgangs, allerdings antwortete die Schläger Sieben mit einem 5:0-Lauf. Der Zahn war gezogen, der Widerstand der Köthener gebrochen. Zu diesem Zeitpunkt (41.) waren noch fast zwanzig Minuten zu spielen. Angetrieben vom stimmgewaltigen HSV-Anhang, bedankten sich die Blankenburger Spieler mit ansehnlichen Handball für den überragenden Support. Die letzten beiden Treffer der HG 85 Köthen am Ender der Begegnung von Rene Uelsmann und Lukas Krug (60.) zum 23:32-Endstand waren in dem längst verloren gegangenen Spiel nichts weiter als von schadenbegrenzenden Wert.

Der HSV Bad Blankenburg gewinnt in der Höhe verdient. Mit 24:0 Meisterschaftspunkten können sich die Thüringer jetzt mit breiter Brust auf die letzten beiden ausstehenden Aufgaben in diesem Jahr konzentrieren. In vierzehn Tagen steht das Auswärtsspiel gegen Freiberg auf dem Programm. Außerdem erwarten Jörn Schläger und sein Team noch das Pokalfinale gegen Apolda, bevor es in die wohlverdienten Weihnachtsfeiertage geht.

HSV Bad Blankenburg: Tobias Jahn, Felix Herholc, Frank Grohmann (10; 6/6), Paul Weyhrauch (2), Tomas Zeman (1), Martin Müller (2), Ladislav Brykner (4), Martin Danowski, Radoslav Miler, Moritz Rahn (1), Juraj Geci (2), Marcel Werner (8), Philipp Große (2)

Zwickauer HC Grubenlampe - HSG Freiberg 22 : 20

HC Aschersleben - HSV 1990 Apolda 31 : 31

HG 85 Köthen - HSV Bad Blankenburg 29 : 26

HC Burgenland - HV Rot-Weiss Staßfurt 23 : 32

USV Halle - HC Glauchau/Meerane 37 : 33

ESV Lokomotive Pirna - NHV Concordia Delitzsch 28 : 25