Köthen liefert intensive Auseinander- setzung mit dem Tabellenführer ab

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Spielbericht HG 85 Köthen | 27.Spieltag | MDOL | HSV Bad Blankenburg - HG 85 Köthen 30:25 (16:15)
Jahreshauptversammlung 2017

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Jahreshauptversammlung 2017 am 12.05.2017 um 18:00 Uhr in der Jahn GmbH
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HSV Bad Blankenburg mit standesgemäßen Sieg

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Spielbericht HSV BB | 27.Spieltag | MDOL | HSV Bad Blankenburg - HG 85 Köthen | 30:25 (16:15)
HSV gewinnt Prestigeduell und Spitzenspiel in der 4. Liga

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Spielbericht OTZ | 27.Spieltag | MDOL | HSV Bad Blankenburg - HG 85 Köthen | 30:25 (16:15)
Köthen liefert intensive Auseinander- setzung mit dem Tabellenführer ab
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20.01.2017

HSV erwischt gebrauchten Tag

... anders kann man sich kaum den Leistungsabfall nach dem starken Spiel gegen Radis erklären. Aber was war passiert? Beginnen wir mal am Anfang.

Am gestrigen Sonntag sollte das MDOL Punktspiel gegen den SV 04 Plauen-Oberlosa, welches aufgrund des DHB Amateurpokal Achtelfinales verschoben werden musste, nachgeholt werden. Die Schiedsrichter gaben kurz nach 17:00 Uhr den Ball zum Anwurf frei und eine denkwürdige Halbzeit nahm ihren Lauf. Denkwürdig deshalb, weil es dem HSV Bad Blankenburg in den ersten 14 Minuten nicht gelang, auch nur einen Treffer aus dem Spiel heraus zu erzielen. Grund dafür war zum einem der Plauener Torhüter Carsten Klaus und zum anderen das fehlerbehafteten Angriffsspiel der Blankenburger. Einzig Torhüter Felix Herholc schien in Normalform aufgelaufen zu sein. Ihm war es zu verdanken, dass die Gäste aus Thüringen nicht zu diesem Zeitpunkt schon einem enormen Rückstand hinterherliefen.

Paul Weyhrauch hatte den ersten Treffer für den HSV per 7-Meter erzielt. Und er war es schließlich auch, der in der 14. Minute auf 5:2 verkürzte. Mehr war leider zu diesem Zeitpunkt aus dem Rückraum nicht zu sehen. Auch wenn Alexander Werner den Treffer zum 7:5 (23.) markierte, wirkten die beiden Außenspieler eher glücklos in ihren Aktionen. Auf der anderen Seite wussten die Hausherren die sich bietenden Ballgewinne häufiger in Zählbares umzuwandeln. In der Konsequenz waren die Sachsen während der ersten Halbzeit den Bad Blankenburgern regelmäßig mit 3-4 Treffern voraus.

So galt es also den 12:8 Pausenrückstand erstmal zu verdauen. So schwer fiel dies nicht, bedenkt man welche Qualität im Kader der Blankenburger steckt. Voller Hoffnung erwarteten die gut 50 angereisten HSV Anhänger die zweite Spielhälfte.

Diese begann zumindest schon mal nicht so torarm wie die Erste. Der inzwischen in die Partie gekommene Frank Grohmann erzielte den ersten Treffer zum 12:9. Trotzdem taten sich die Lavendelstädter schwer, ein Mittel gegen die Spitzenstädter zu finden. Zehn Minuten brauchte es, um den Rückstand durch einen Doppelschlag von Paul Weyhrauch (39. und 40.) zu halbieren. Zu diesem Zeitpunkt stand es 15:13 und der Blankenburger Anhang brachte mit lautstarker Unterstützung seine aufkommende Zuversicht zum Ausdruck.

Dem tat auch der neuerliche 4-Treffer-Rückstand, Plauen konnte mit zwei Treffern in Folge auf 17:13 (42.) erhöhen, keinen Abbruch. Entsetzen mischte sich mit Jubel als Ladislav Brykner nach seinem Treffer zum 17: 14 (43.) vom Schiedsrichtergespann doppelt Rot gezeigt bekam. Der Blankenburger ließ sich nach seinem sehenswerten Hüftwurf zu einer Disziplinlosigkeit hinreißen. Grund war die unsportliche Zweikampfführung von Gegenspieler Andreas Weikert, die ebenfalls mit einer roten Karte geahndet wurde. Die Blankenburger waren dadurch einer ihrer gefährlichsten Waffen beraubt. Dabei waren nach wie vor drei Treffer aufzuholen.

Dem HSV Bad Blankenburg lief die Zeit davon und die Gastgeber hatten nicht vor, die nun schon greifbar nahen Punkte noch her zu geben. Beide Mannschaften kämpften um jeden Millimeter auf der Platte. Dennoch gelang es Martin Danowski mit seinem Treffer in der 50. Minute endlich den 19:19-Ausgleich für die Kurstädter herzustellen.

Das Spiel war durch Spannung kaum noch zu überbieten. Die Vogtländer wollten sich für ihre tolle Leistung belohnen, gingen mit 20:19 und 21:20 noch zweimal in Führung. Diese wurden allerdings jeweils durch die Treffer von Frank Grohmann negiert. Martin Danowski zog schließlich mit seinem wichtigen Treffer zum 22:22-Endstand (59.) den Schlussstrich unter diese Partie und rettete seiner Mannschaft einen aufopferungsvoll erkämpften Punkt.

Tobias Jahn, Felix Herholc, Frank Grohmann (5), Paul Weyhrauch (7), Martin Müller, Ladislav Brykner (1), Martin Danowski (2), Radoslav Miler (2), Alexander Werner (2), Moritz Rahn, Juraj Geci, Marcel Werner (2), Philipp Große (1)